24.03.2004, 09:30 Uhr

Emissionshandel: Schröder hält Terminverschiebung für möglich

Berlin - Bundeskanzler Gerhard Schröder hat sich gestern in der ZDF-Sendung "was nun" zum Emissionshandel und zum Streit zwischen Clement und Trittin geäußert. Clement habe in seiner Rolle als Wirtschaftsminister wirtschaftiche Interessen walten zu lassen, Trittin komme von der Umweltseite und da werde ein wirtschaftlich vernünftiger, auch den Umweltinteressen dienender Ausgleich gefunden, so Bundeskanzler Schröder. Es gehe darum, eine Balance zwischen den Klimaschutzinteressen und den ökonomischen Interessen zu finden, weil davon die Arbeitsplätze abhängen. Es sei aber Aufgabe des Kabinettschef, "wenn die sich nicht einigen können, zu sagen, wie die Einigung auszusehen hat". Er setze aber darauf, dass sich Clement und Trittin in "einem sehr rationalen Prozess auf ein vernünftiges Konzept einigen".
Schröder verwies zudem darauf, dass andere europäische Länder den Termin 31.03. 2004 für die Meldung des Nationalen Allokationsplans auch ncht schaffen würden. "Ich würd"s gern schaffen, aber Gründlichkeit und inhaltliche Richtigkeit geht vor Schnelligkeit", sagte Schröder.
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