13.03.2007, 08:44 Uhr

EU-Klimagipfel: DIW erwartet Schub für erneuerbare Energien

Berlin – Der EU-Gipfel hat am vergangenen Freitag in Brüssel beschlossen, bis 2020 den Ausstoß der Treibhausgase im Vergleich zu 1990 um ein Fünftel zu reduzieren. Der Anteil aus regenerativen Energien soll bis dahin mit 20 Prozent verdreifacht werden. Nach Sicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wird das Ergebnis des EU-Klimagipfels einen „unglaublichen Schub“ für erneuerbare Energien nach sich ziehen. Das Institut rechnet für Deutschland mit einem Anstieg der Beschäftigtenzahl in diesem Sektor von derzeit 214.000 auf 330.000 bis zum Jahr 2020. Dies geht aus einem Online-Bericht von n-tv hervor.
Gleichzeitig sprach sich das DIW allerdings auch für die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke aus. Man brauche genügend Zeit, um Kohle umweltfreundlich zu produzieren und die erneuerbaren Technologien vollständig wettbewerbsfähig zu machen.
Weitere Infos und Meldungen zum Thema Klimaschutz und Emissionshandel
EU-Frühjahrsgipfel: Bindende Ziele zu CO2-Ausstoss, Anteil Erneuerbarer Energien und Energieeinsparung beschlossen
IWR-Themengebiet Klimaschutz
Download: IWR-Studie zur Lage der Regenerativen Energiewirtschaft NRW 2005
Investitions- und Planungshilfen für regenerative Energieprojekte
Stellenangebot: Trianel GmbH sucht Teamleiter:in Technik & Realisierung | Onshore Wind (m/w/d)
Veranstaltung: Hauptversammlung - Nordex SE
Weitere Infos und Firmen auf Windbranche.de


Quelle: iwr/13.03.07/