12.05.2004, 16:23 Uhr

GE Wind Energy führt neues WEA-Vollwartungskonzept ein


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Salzbergen - GE Wind Energy führt derzeit ein neues Vollwartungskonzept (Contractual Service Agreement - CSA) in den europäischen Windenergiemarkt ein. Das CSA-Angebot zeichnet sich nach Angaben des WEA-Herstellers u.a. dadurch aus, dass es eine bis zu 12-jährige Verfügbarkeitsgarantie sowie bei Bedarf anlagenspezifische Upgrades zur Verbesserung des Wirkungsgrades beinhaltet. Das ursprünglich nur für neue in Deutschland und Europa errichtete 1,5 MW-Anlagen Service-Paket soll in einem zweiten Schritt auch in Asien und Amerika eingeführt werden. Darüber hinaus soll das CSA-Programm bald auch auf die 2.X- und 3.6 MW-Anlagenserien von GE ausgeweitet werden.
"GE hat das neue CSA-Programm entwickelt, um unseren Kunden eine höhere Prognosesicherheit hinsichtlich des zu erwartenden Cash-flows geben zu können und zugleich die Abhängigkeit des Investors von Faktoren wie Leistungsfähigkeit und technischer Verfügbarkeit der Anlagen zu reduzieren", erklärte Ulrich Schomakers, Manager Field Operations Europa des Windenergiebereichs von GE Energy.
Das CSA-Angebot von GE beinhaltet zudem eine Bonus-Klausel zur Gewinnteilung im Falle einer langfristigen Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit. "Diese Strategie führt auch seitens GE zu einem starken Anreiz, Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit unserer Windenergieanlagen kontinuierlich zu verbessern", so Schomakers weiter.
Bei Bedarf ist eine individuelle Anpassung des Systems an Kundenerfordernisse möglich, so GE Wind Energy. Das in der Anfangsphase zunächst für neu zu errichtende WEA angebotene Angebot soll zukünftig auch auf bereits errichtete Anlagen ausgeweitet werden. In Deutschland soll das Angebot für bereits errichtete WEA nach Angaben des Herstellers voraussichtlich Ende des Jahres verfügbar sein.


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