18.11.2014, 10:29 Uhr

NRW stellt Millionen für innovative Energie- und Umweltfirmen bereit

Mülheim an der Ruhr – Umweltminister Remmel hat im Rahmen der dritten NRW-Nachhaltigkeitstagung den Leitmarktwettbewerb „EnergieUmweltwirtschaft.NRW“ gestartet. Es geht um mehrere zehn Millionen Euro, die für innovative Firmen rund um Umwelt- und Energiethemen vorgesehen sind.

Durch diesen Wettbewerb will die Landesregierung insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bei der Entwicklung klima- und umweltschonender Innovationen unterstützen. Die Mittel stammen aus EU-Geldern.

Mehrere zehn Millionen Euro aus Europäischen Fonds stehen zur Verfügung

„Die NRW-Wirtschaft ist der Motor für die Umsetzung und Entwicklung klima- und umweltschonender Innovationen. Mit dem Wettbewerb wollen wir dazu aufrufen, Lösungen zu entwickeln und damit Marktvorteile weiter auszubauen“, sagte Minister Remmel. Für den Leitmarktwettbewerb „EnergieUmweltwirtschaft.NRW“ stehen 40 Millionen Euro EU-Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. „Mit dem Wettbewerb EnergieUmweltwirtschaft.NRW unterstützen wir die nordrhein-westfälischen Unternehmen mit ihren leistungsfähigen Produkten und Dienstleistungen der Energie- und Umweltwirtschaft“, so Remmel weiter.

Insgesamt stehen Nordrhein-Westfalen im Zeitraum bis 2020 rund 1,2 Milliarden Euro EU-Mittel aus dem EFRE zur Verfügung, um Wachstum und Beschäftigung zu unterstützen.

Ziel: Stärkung der Energiewirtschaft am Standort NRW

Noch vor Verabschiedung des Klimaschutzplans werden durch diesen Wettbewerb klima- und umweltschonende Projektideen auf den Weg gebracht. Hierdurch verfolgt das Land Nordrhein-Westfalen das Ziel, den Standort NRW für die moderne Energiewirtschaft sowie für Effizienz- und Umwelttechnologien zu stärken, aber auch die entsprechenden Forschungspotentiale auszubauen.

Drei thematische Säulen

Zum einen unterstützt der Förderschwerpunkt „Nachhaltige Energieumwandlung, Energietransport und Energiespeicherung“ den Umbau des Energiesystems auf dem Weg hin zu einer weitestgehend CO2-neutralen Energieversorgung auf Basis der Erneuerbaren Energien. Zum anderen deckt der zweite Förderschwerpunkt „Rohstoff-, Material- und Energieeffizienz“ insbesondere die Themen material- und energieeffiziente Produktion, Kreislaufwirtschaft, nachhaltige und umweltgerechte Produkte sowie nachhaltiges Rohstoffmanagement ab. Beim dritten Thema „Umwelttechnologien“ soll das Potenzial nordrhein-westfälischer Unternehmen gestärkt werden, Umwelttechnologien in der Wasser- und Abwasserwirtschaft, der Luftreinhaltung sowie der Lärmminderung auf dem neuesten Stand einzusetzen, anzubieten und auch zu exportieren.

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