24.01.2014, 10:00 Uhr

Solarstrom-Speicher erhalten Qualitätssiegel

Berlin/Frankfurt am Main – Mit dem Photovoltaik-Speicherpass haben der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) ein neues Qualitätssiegel für Solarstrom-Speicher auf den Markt gebracht.

Handwerker dokumentieren in dem ab sofort verfügbaren Pass für ihre Auftraggeber die Qualität der verbauten Komponenten, die fachgerechte Installation sowie die Prüfung und Einhaltung aller Regeln und Normen.

Qualität für jedermann einsehbar

„Die Ansprüche der Kunden an die Leistungsfähigkeit und Sicherheit von Speichersystemen sind zu Recht sehr hoch. Mit dem Photovoltaik-Speicherpass kann jeder die Qualität der eingesetzten Komponenten und die gute Arbeit des Installateurs erkennen“, so Jörg Mayer, Geschäftsführer des BSW-Solar. Der Pass wird bei der Übergabe des Speichersystems von den Installateuren an die Kunden ausgestellt und kann sowohl für Blei- als auch für Lithium-Ionen-Speichersysteme angewendet werden.

Vorteile auch für Fachbetriebe

Das neue Qualitätssiegel bringt aber nicht nur Vorteile für die Kunden mit sich. Auch Fachbetriebe erhalten einen Überblick über die entsprechenden Normen, die bei der Errichtung zu beachten sind. Ein entsprechender Praxisleitfaden für die Installation von Solarstromspeicher erläutert die geltenden Standards in kompakter Form. Die Einhaltung dieser Standards garantiert auch die Erfüllung der geltenden Rechtslage. Die KfW Bankengruppe akzeptiert den Speicherpass deshalb auch als Ersatz für die Fachunternehmererklärung zur Auszahlung von Mitteln aus dem Speicherförderprogramm des Bundes akzeptiert.

Kosten für Registrierung nur einmalig

Der dreiseitige Photovoltaik-Speicherpass kann mit dem bereits bekannten Photovoltaik-Anlagenpass für Solarstromanlagen kombiniert werden. Somit fallen die Kosten für die Registrierung nur einmalig für beide Pässe an.

Weitere Informationen und Meldungen zum Thema

KfW-Förderkredite haben 2012 zehn Milliarden Euro Investitionen in Erneuerbare ausgelöst


© IWR, 2014