30.03.2004, 14:50 Uhr

Verband hält Emissionshandel nach Kuhhandel für Papiertiger

Augsburg - Der heutige Kompromiss der Minister Clement und Trittin zur Zuteilung von Emissionsrechten an die Deutsche Industrie macht den Emissionshandel nach Einschätzung des Bundesverbandes Emissionshandel und Klimaschutz (BVEK) zu einem reinen Papiertiger. „Wenn soviel Emissionsrechte zugeteilt werden, wie die Industrie benötigt, besteht kein Anreiz mehr Emissionen zu vermindern“, sagte Dr. Michaelowa, Leiter des Arbeitsschwerpunkts Internationale Klimapolitik beim Hamburger Welt-Wirtschafts Archiv. Wenn die Industrie keine Emissionsminderungen mehr vornehmen müssen, dann müssen andere Bereiche der Volkswirtschaft mit Subventionen oder Zwangsmassnahmen Emissionen einsparen. Das komme um ein mehrfaches teurer, so Dietrich Borst, Vorstand beim BVEK.
* Newsticker Klimaschutz und Emissionshandel
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