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24.01.2018, 08:37 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Enova übernimmt Betriebsführung von EWE-Windkraftanlagen

Bunderhee - Die zuverlässige Betriebsführung ist ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Betrieb von Windenergieanlagen. Die Enova Energieanlagen GmbH hat zum Jahreswechsel die technische Betriebsführung für Windenergieanlagen des Energieversorgers EWE übernommen.

Enova hat sich im Rahmen einer Ausschreibung der EWE mit seinem vor etwa einem Jahr neu aufgestellten Betriebsführungskonzept durchgesetzt und den Zuschlag erhalten. Das Konzept zeichnet sich durch seinen modularen Aufbau aus.

Betriebsführungsportfolio wächst auf 250 MW
Seit dem Jahreswechsel umfasst das Betriebsführungs-Portfolio der Enova Energieanlagen GmbH auch WEA mit einer Leistung von 71 Megawatt der Oldenburger EWE AG. Die Windparks werden in zwei Stufen überführt. Zum Januar 2018 wurden 44 MW und in einem zweiten Schritt im Juli 2018 weitere 27 MW übernommen. Das Portfolio enthält u.a. 1x Enercon E112 mit 4,5 MW, 1x E112 mit 6 MW und 1x E126 mit 7,58 MW. Vor ca. einem Jahr hat Enova seine Betriebsführung neu aufgestellt. Über das Jahr wurden bereits 19 WEA mit insgesamt 60 MW Leistung in das Portfolio aufgenommen. Zum Jahreswechsel hat die Enova Betriebsführung damit die 250 MW Grenze geknackt.

Enova: Modularer Aufbau deckt individuellen Kundenwunsch ab
Die Enova Betriebsführung zeichnet sich u.a. durch die Verwendung einer unabhängigen Überwachungssoftware, die Übernahme von Betreiberpflichten, kurze Reaktionszeiten und das Know-how der Mitarbeiter aus, so Enova. Insbesondere die praktische Erfahrung der Techniker stelle ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Betreiber und Hersteller/Servicedienstleister sicher.

Zudem ist das Enova-Konzept modular aufgebaut. Der Anlagenbetreiber kann seinem Bedarf entsprechend ein individuelles Paket im Rahmen des Smart-Windparkmanagements zusammenstellen, das neben der technischen Betriebsführung auch Sicherheitsleistungen sowie weitere Extra-Dienste umfasst:

Das Basis-Angebot zur Betriebsführung umfasst ein kleines Paket, das nur Leistungen enthält, die für einen maximalen Energieertrag notwendig sind. Ein zusätzliches „Save-Paket“ sichert den Betreiber ab und deckt vor allem Leistungen in Bereichen wie Arbeitsschutz oder Anlagenbegehungen ab. Zudem beinhaltet das Betriebsführungskonzept verschiedene Extra-Module, die dem Kunden bei Bedarf helfen sollen, den Betrieb des Windparks zu vereinfachen, die Performance besser zu bewerten und bessere Entscheidungen zu treffen.

„Mit diesen Leistungspaketen können wir jeden individuellen Kundenwunsch abbilden, und das zu attraktiven Konditionen“, so Ralf Brinkema, Leiter der technischen Betriebsführung.


Quelle: IWR Online
© IWR, 2018


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