16.11.2018 09:02 Uhr

Erlös

Erlös:Energieversorger nahmen 2017 für Strom mehr Geld ein

Wiesbaden - Die Energieversorgungsunternehmen nahmen im Jahr 2017 bei der Abgabe von Strom an alle Letztverbraucher im Durchschnitt 16,27 Cent je Kilowattstunde (ct/kWh) ein. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das ein Plus von 1,3 Prozent gegenüber 2016.

Die Unterschiede zwischen Sondervertragskunden (Industrie) und Haushaltskunden sind gewaltig. Bei den Sondervertragskunden nahmen die Energieversorger im Durchschnitt nur 12,5 ct/kWh ein (+ 0,2% ggü. 2016), während die Durchschnittserlöse bei der Abgabe an Haushaltskunden 24,15 ct/kWh erreichten (+ 0,2% ggü. 2016).

Bei diesem Wert handelt es sich um den sogenannten Grenzpreis, der die gesetzliche Grundlage zur Berechnung der Konzessionsabgabe darstellt. Konzessionsabgaben sind Entgelte, die die Energieversorger den Gemeinden für das Recht zahlen müssen, öffentliche Verkehrswege für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen nutzen zu dürfen, um Letztverbraucher mit Strom zu versorgen.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2018

Themen
Stromversorger, Strom, Konzessionsabgabe