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01.10.2018, 09:47 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Deutsche Windtechnik auf Expansionskurs

Bremen - Die Deutsche Windtechnik AG hat auf der Windmesse WindEnergy in Hamburg den Abschluss mehrerer langfristiger Serviceverträge bekannt gegeben. Zudem ermöglicht der Einsatz neuartiger Rotorblatt-Klemmsysteme das einfachere Handling ganzer Rotorblattsterne.

Der Windservice-Dienstleister Deutsche Windtechnik AG blickt auf ein erfolgreiches Messegeschäft auf der Hamburger Windmesse zurück. Neben dem Abschluss von Vollwartungs-Verträgen gab das unabhängige Full-Servie-Unternehmen den Kauf von variablen Rotorblatt-Klemmsystemen bekannt. Damit wird der Großkomponentenwechsel schneller und kosteneffizienter.

Vollwartungs-Verträge für Windkraftanlagen mit einer Leistung von 56 MW vereinbart
Gleich zu Beginn der WindEnergy in Hamburg 2018 hat die Deutsche Windtechnik langfristige Service-Verträge über 56 MW abgeschlossen. Darunter ist ein Vollwartungsvertrag mit dem Bürgerwindpark Sailershäuser Wald (10x Nordex N117) und mit Saxovent (10x Vestas V90). „In diesem Jahr zeichnet sich einmal mehr ab, dass man mit uns durch die Verknüpfung der sukzessiv gewachsenen technischen Anlagenkompetenzen in Verbindung mit dem breiten Spektrum an Fachdisziplinen einen echten Vorteil bei der Auswahl des richtigen Maßes an Servicedienstleistungen erzielen kann“, so Matthias Brandt, Vorstand der Deutschen Windtechnik. Bei größeren international aufgestellen Kunden gewinnen auch die zunehmende Länderpräsenz der Deutschen Windtechnik an Bedeutung, teilte das Unternehmen mit.

Neue Rotorblattklemmen reduzieren Kosten
Die Deutsche Windtechnik und das dänische Unternehmen für technische Ingenieursdienstleistungen Eltronic Wind Solutions vereinbarten zudem auf der WindEnergy 2018 den Verkauf von zwei Rotorblattklemmen, mit denen Rotorsterne als Ganzes noch effizienter eingebaut oder demontiert werden können. Die Deutsche Windtechnik wird die Rotorblattklemmen bei Großkomponentenwechsel unterschiedlicher Anlagentechnologien und Blatttypen in Europa und den USA einsetzen. „Wir sind überzeugt, dass wir mit dem Einsatz der neuen Rotorblattklemmen anstehende Wechsel von Großkomponenten noch schneller und sicherer bewerkstelligen können. Das wird sich weiter positiv auf die Kranstellzeiten, die technische Verfügbarkeit und damit auf die Zeit- und Kostenbilanz insgesamt auswirken können“, beschreibt Torsten Wohlert, Head of Engineering Department (Siemens & Offshore Service) bei der Deutschen Windtechnik Service, die Hintergründe des Ankaufs. Die Blattklemmen sind für Europa und die USA zugelassen.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2018


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