IWR-Start | News | Windenergie | Offshore Windenergie | Solarbranche | Bioenergie | Energiejobs | Intern
Energiejobs-Newsletter | RENIXX World | Veranstaltungen | Stromwechsel | Newsletter | |
 
12.03.2019, 16:57 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Großbritannien gibt Ziele für Offshore Windenergie 2030 bekannt

London - Während die britische Regierung ohne erkennbare Strategie dem Brexit entgegenstolpert, sind die Offshore-Wind-Pläne deutlich vielversprechender. Die britische Energieministerin hat den Abschluss eines Offshore-Windenergie-Abkommens zwischen Regierung und Industrie mit ambitionierten Zielen bis 2030 angekündigt.

Neben dem energiewirtschaftlichen Beitrag hat die britische Regierung beim Ausbau der Offshore-Windenergie vor allem auch die industriepolitische Komponente im Blick. Strom aus Offshore-Windenergieanlagen soll 2030 rd. ein Drittel des britischen Strombedarfs decken, die Zahl der Beschäftigten soll sich bis dahin verdreifachen.

Zentrale Rolle der Offshore-Windenergie im britischen Energiesystem bis 2030
Die britische Regierung hat mit der britischen Offshore-Windindustrie eine gemeinsame Industriestrategie zum Ausbau der Offshore-Windenergie in Großbritannien entwickelt. Den Startschuss hat Energieministerin Claire Perry jetzt gegeben. Im Fokus der Strategie steht ein Ausbau der Offshore-Windenergie in Großbritannien bis 2030 auf mehr als 30 Prozent am Elektrizitätsbedarf. Wenn die Vereinbarung so wie geplant umgesetzt wird, würde das nach Regierungsangaben bedeuten, dass 2030 etwa 70 Prozent des britischen Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen stammen. „Auf der Grundlage des strukturverändernden Deals, den wir mit unseren Regierungspartnern als wichtigen Teil der britischen Industriestrategie geschlossen haben, wird die Offshore-Windenergie ihren Platz im Zentrum eines kohlenstoffarmen, erschwinglichen und zuverlässigen Stromsystems der Zukunft einnehmen“, so Ministerin Perry mit Blick auf den energiewirtschaftlichen Beitrag der Offshore-Windenergie.

Offshore-Strategie stützt Industrialisierung der britischen Offshore-Branche
Auf industriepolitische Seite zielt die Strategie darauf ab, Großbritannien zu einer der international führenden Nationen im Bereich erneuerbare Energien mit dem weltweit größten Investitionspotenzial zu machen. Bis 2030 soll die Offshore-Branche 250 Millionen britische Pfund (Mio.) (rd. 290 Mio. Euro) investieren, um die Industrie entlang der Wertschöpfungskette weiter zu entwickeln und die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Branchen zu stärken. Gleichzeitig soll sich das Volumen der Exporte der britischen Industrie auf 2,6 Milliarden (Mrd.) britische Pfund (rd. 3,0 Mrd. Euro) verfünffachen. Zudem soll die Zahl der Beschäftigten bis 2030 auf etwa 27.000 verdreifacht und der Anteil britischer Unternehmen an den Offshore-Windenergieprojekten auf 60 Prozent erhöht werden. So werde u.a. sichergestellt, dass auch die Kommunen vor Ort von den von der Regierung im Juli 2018 für weitere Clean-Power-Ausschreibungen in den nächsten 10 Jahren zugesagten 557 Millionen Pfund (647 Mio. Euro) profitieren können. Die Regierung will die Offshore-Auktionen ab Mai 2019 alle zwei Jahre durchführen.


Quelle: IWR Online
© IWR, 2019


Mehr Nachrichten und Infos aus der Regenerativen Energiewirtschaft
Offshore Windkraftleistung in Europa wächst 2018
Britischer Offshore Windpark Rampion geht in Betrieb
16. HOW-Konferenz: Status quo und Perpsektiven der Offshore-Windenergie in Hamburg
Original PM: Ohne Offshore Wind weder Klimaschutz noch nachhaltige Energieversorgung möglich
Leistungen und Produkte: GE Renewable Energy
Stellenangebot Windwärts: Servicetechniker (m/w/d)
Energie Termin: EEG für Einsteiger
Job »Ingenieur (m/w/d) in der Energiebranche als Mitarbeiter (m/w/d) Zielnetzplanung / terranets bw GmbH« - Energiejobs
Bewerten Sie diese Meldung:
Sehr interessant | Interessant | Geht so | Uninteressant  

Meldung drucken | Artikel empfehlen
 

Aktuelle IWR-Ticker-Meldungen:


21.08.2019 - Wasserstoff-Allianz entsteht in Niedersachsen
20.08.2019 - DLR erhält zweiten Forschungs-Solarturm in Jülich
19.08.2019 - Börse KW 33/19: RENIXX volatil – Ormat steigt auf Allzeithoch – Nordex, Sunrun, GCL Poly Energy schwach
19.08.2019 - Klimaschutz: Renewables Academy startet Finanzierungs-Training
19.08.2019 - Windtest Grevenbroich wächst mit Windexpertise international
16.08.2019 - Yingli liefert Solarmodule mit 110 MW Leistung nach Spanien
16.08.2019 - Vonovia baut Photovoltaik-Anlagen auf Hausdächer
15.08.2019 - Vestas gerät trotz stabiler Preise unter Margendruck
15.08.2019 - Meyer Burger leidet unter schwacher PV-Nachfrage
15.08.2019 - Erste Offshore Windturbine im Trianel Windpark Borkum II steht
14.08.2019 - RWE nach Halbjahreszahlen auf der Sonnenseite
14.08.2019 - Studie: Produktion von Solarmodulen in Europa lohnt sich
14.08.2019 - Niedersachsens Ministerpräsident Weil setzt auf Windenergie
14.08.2019 - Nordex Aktie legt nach Zahlen kräftig zu - Perspektive beflügelt

 
 
 

Business- und Wirtschaftsthemen Erneuerbare Energien

  

Suche in IWR - Newsticker Original-Pressemitteilungen


© IWR - Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien

IWR Digitale Medien - One Stop Media Shop für die Energiewirtschaft
Pressemitteilungen IWR-Pressedienst.de | Marketing Energiefirmen.de | Recruiting Energiejobs.de | Termine Energiekalender.de |

Energienetzwerk der Energiewirtschaft und Branchenverbund
iwr.de | Windbranche.de | Offshore-Windenergie | Solarbranche.de | Bioenergie-Branche | Solardachboerse.de | RenewablePress.com | RenewableEnergyIndustry | Windindustry | Offshore-Windindustry | Energiefirmen | Energiespeicher | Energieeffizienz | Klimaschutz | Windkalender | Stromkalender

Verbraucherportale Energie - Strom- und Gasanbieter
Strompreisrechner.de | Stromtarife.de | Solardachboerse.de | Energiehandwerker.de


Home-IWREnglishWindenergieSolarenergieWasserkraftBioenergieGeoenergieEmail/Kontakt