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09.04.2019, 16:22 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Windkraftanlagen-Hersteller Senvion stellt Insolvenzantrag

Hamburg - Die Senvion GmbH hat heute einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Dieses Verfahren bezieht sich auf die Senvion GmbH sowie deren Tochtergesellschaft Senvion Deutschland GmbH.

Senvion will das eingeschlagene umfangreiche Transformationsprogramm fortsetzen. Allerdings blieben bisher die Diskussionen mit den Kreditgebern erfolglos.

Refinanzierung von Senvion noch offen
Kreditgeber und wesentliche Anleihegläubiger befinden sich nach Angaben von Senvion aktuell weiterhin in intensiven Diskussionen zu einem bestehenden Finanzierungsangebot, um das laufenden Geschäft sicherzustellen. In diesem Falle könnte das Unternehmen den eingeleiteten Insolvenzprozess erfolgreich abbrechen. Yves Rannou, CEO von Senvion, sagte: "Auch wenn es uns bisher noch nicht gelungen ist, durch eine Refinanzierung etwas mehr Freiraum zu gewinnen, so können wir doch auf ein grundsätzlich solides und starkes Geschäftsmodell bauen." Das jetzt beantragte Verfahren einer vorläufigen Insolvenz in Eigenverwaltung räumt nach Angaben von Rannou die notwendige Flexibilität ein, mit der Transformationsprogramm schneller umgesetzt werden könnte.

Eigenregie: Senvion-Geschäftsleitung weiterhin im Amt
Der Prozess einer vorläufigen Eigenverwaltung sieht vor, dass die Geschäftsleitung weiter im Amt bleibt, unverändert seine Rechte und Pflichten ausübt, und die Geschäfte weiterführt. Das Tagesgeschäft und das Servicegeschäft sollen während des beantragten Verfahrens weitergeführt werden. Mit Dr. Gerrit Hölzle und Dr. Thorsten Bieg wurden zwei ausgewiesene Experten mit umfangreicher Erfahrung in eigenverwalteten Restrukturierungsfällen zur Unterstützung des Restrukturierungsprozesses in die Geschäftsleitungen der antragstellenden Gesellschaften berufen.

Hauuptaktionär Centerbridge steht weiterhin zu Senvion - Treffen mit Kunden
Der Aufsichtsrat und Senvions Hauptaktionär Centerbridge, der dem Unternehmen in den vergangenen neun Monaten umfangreiche neue Mitteln in Höhe von rund EUR 82 Mio. zur Verfügung gestellt hat und außerdem angeboten hat, sich an einer außergerichtlichen Sanierungsvereinbarung zu beteiligen, sowie wesentliche Finanzierungspartner unterstützen die Entscheidung der Geschäftsleitung, teilte Senvion mit. Das Tagesgeschäft von Senvion soll im Rahmen der Eigenverwaltung weiterführt werden. Das Servicegeschäft und die Produktion sollen weitergeführt werden. Nach der Eröffnung des vorläufigen Eigenverwaltungsverfahrens durch das Amtsgericht will Senvion sich schnellstmöglich mit seinen Kunden treffen, um Pläne für den weiteren Installationsablauf und das Servicegeschäft zu vereinbaren.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2019


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