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11.07.2019, 10:03 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Vattenfall gewinnt weitere niederländische Offshore Ausschreibung

Den Haag, Niederlande – Vattenfall wird in der niederländischen Nordsee auch die Offshore-Windparks Hollandse Kust Zuid III und IV bauen. Die Genehmigung hat der niederländische Minister für Wirtschaft und Klima Eric Wiebes dem schwedischen Energiekonzern jetzt erteilt.

Vattenfall wird in den Niederlanden in dem Cluster Hollandse Kust Zuid bereits die Offshore-Windparks Zuid I und Zuid II errichten. Mit der Genehmigung für die Projekte Zuid III und Zuid IV ist Vattenfall als einziger Konzern in dem Cluster für die Realisierung der Projekte zuständig.

Vattenfall setzt sich in förderfreier Ausschreibung durch
Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat im Rahmen der Ausschreibung der niederländischen Regierung den Zuschlag für den Bau der Offshore-Windparks Zuid III und IV über eine Gesamtkapazität von 760 Megawatt (MW) in der holländischen Nordsee erhalten. Im Jahr 2018 hat Vattenfall über die Tochtergesellschaft Chinook bereits den Zuschlag für die Errichtung und den Betrieb der Offshore-Windparks Zuid I und II erhalten. Damit steigt die Gesamtleistung der von Vattenfall in dem Cluster zu bauenden Offshore-Windparks auf über 1.400 Megawatt (MW) an. Wie bereits Zuid I und II, so erfolgte die Ausschreibung von Zuid III und Zuid IV förderfrei, d.h., die Teilnehmer der Ausschreibung hatten Null Cent pro kWh geboten.

Vattenfall konnte sich im Rahmen der Ausschreibung gegen eine Reihe weiterer Mitbewerber durchsetzen. Dazu gehörten das Witwind-Konsortium (Shell , Eneco und Van Oord), Ørsted , das Frontier-Konsortium (Engie , Green Giraffe, Meewind, Northland Power International und EDPR) sowie das New Wind Project Co-Konsortium (Green Investment Group und Iberdrola). Die Netzanbindung zum Festland wird von Tennet erstellt.

Zum Stand des Offshore-Ausbaus in den Niederlanden
Die Niederlande hatten 2013 einen Ausbau der Offshore-Kapazitäten bis 2023 auf 4.500 MW beschlossen. Die neue Roadmap bis zum Jahr 2030 sieht zusätzliche Offshore-Windparks mit einem Volumen von 7.000 MW vor, so dass sich eine Gesamtkapazität von 11.500 MW ergibt.

Bereits in Betrieb sind in den Niederlanden die Nordsee-Windparks Egmond aan Zee (108 MW), Prinses Amalia (120MW), Luchterduinen (129 MW) und Buitengaats en Zee-Energie (Gemini, 600 MW).

In der Offshore Wind Farm Zone Borssele werden die Teilprojekte Borssele I und II (rd. 752 MW) von Orsted und Borssele III und IV (rd. 730 MW) von dem Blauwind-Konsortium umgesetzt. Für Borssele V (19 MW Teststandort) hat das Two Powers Konsortium den Zuschlag erhalten. Die Projekte Hollandse Kust Zuid I und II (rd. 760 MW) sowie Hollandes Kust Zuid III und IV (rd. 760 MW) hat Vattenfall gewonnen.

Offen bzw. noch nicht vergeben sind die Zonen Hollandse Kust Noord, Site V (700 MW), die Wind Farm Zone Hollandse Kust West (rd. 1.400 MW), die Zone Ten Noorden van de Waddeneilanden (700 MW) und IJmuiden Ver (rd. 4.000 MW).

Quelle: IWR Online
© IWR, 2019


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