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Der IWR-Windertragsindex® für Regionen
 

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Windjahr in der Region

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Windkraftanlagen in Deutschland produzieren zwischen 36 und 50 Milliarden Kilowattstunden

Mit der Ende 2010 verfügbaren Windkraftleistung in Deutschland (27.200 MW) können jährlich zwischen 36 und 50 Milliarden (Mrd.) Kilowattstunden (kWh) Strom produziert werden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) zur Simulation der Windstromerträge in Deutschland. Auf der Grundlage von Winddaten des Deutschen Wetterdienstes, der Windertragsdaten vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) sowie der Übertragungsnetzbetreiber und der Windkraftleistung in Deutschland wurde die jährliche Windstromerzeugung rückwirkend für den Zeitraum 1971 bis 2010 simuliert. Die mittlere jährliche Windstromerzeugung im Zeitraum 1971 - 2010 liegt danach bei 43,5 Mrd. kWh.
Windschwach waren nach der Simulation im Untersuchungszeitraum der letzten 40 Jahre insbesondere die Jahre 1976, 1996 und das vergangene Jahr 2010, überdurchschnittlich windstarke Jahre mit hohen Windstromerträgen waren 1983, 1990, 1998 und 2007.
Zur IWR-Pressemitteilung: Windkraftwerkspark in Deutschland produziert 43,5 Milliarden Kilowattstunden im langjährigen Mittel

Hintergrundinfos: Der IWR-Windertragsindex für Regionen

Der IWR-Windertragsindex für Leitregionen gibt für verschiedene Landschaftsräume an, wie die Erträge von Windenergieanlagen in einem bestimmten Jahr im Vergleich zu einem 5 bzw. 10-jährigen Mittel in einer Region, Landschaftsgebiet, etc. einzuordnen sind. Der IWR-Windertragsindex für Regionen wird aus den tatsächlichen Energieerträgen von Anlagen & Windparks berechnet, die an unterschiedlichen Standorten in der jeweiligen Region verteilt stehen.

Ein solcher regionaler Windindex, d.h. ein Index, der für einen ganzen Landschaftsraum gilt, kann wie der DAX als Leitindex an der Börse lediglich als eine Art Orientierungshilfe (!) dienen. Wie beim DAX kann auf Grund der Entwicklung des Leitindex nicht ohne Weiteres auf die Entwicklung einzelner Aktien wie BASF oder Siemens geschlossen werden. Ebenso lässt auch die Entwicklung eines regionalen Windenergie-Ertrags-Index keine direkten Rückschlüsse auf den langjährigen Ertrag des eigenen Windparks zu bzw. die einfache Dreisatzrechnung führt im Ergebnis normalerweise immer zu falschen Ertrags-Ergebnissen (s. hierzu: IWR® -Ertragsgutachten für Windparks an einem Einzelstandort).

Kontakt & Infos - IWR® -Ertragsgutachten für Windparks
Ansprechpartner: Ralf Schlusemann: Tel. 0251-23946-0
Internationales Wirschaftsforum Regenerative Energien (IWR)
Soester Str. 13, 48155 Münster

Verwendung eines regionalen Windindex

Windkraftanlagenbetreiber und Projektierer verwenden einen Index häufig gerne dazu, um den "langjährigen" Ertragswert ihres Windparks zu ermitteln bzw. die Jahreswerte mittels Dreisatzrechnung auf "langjährig" zu korrigieren. Diese einfache Dreisatz-Rechnung ist fahrlässig und führt auf Grund der Methodik fast immer zu falschen Ergebnissen, da die Berechnung auf völlig unterschiedlichen Bezugszeiträumen basiert. Folgendes fiktive Beispiel soll dies verdeutlichen:

1. Die Stromerträge x laut Windgutachten basieren auf langjährigen Winddaten (Zeitraum: 1975 - 1985)
2. Der Windpark geht im Jahr 2005 in Betrieb.
3. Die aktuellen Erzeugungswerte für den Windpark des Jahres 2010 werden mit einem Index, der aus einem ganz anderen Bezugszeitraum (Zeitraum: 1989 - 1999) stammt, korrigiert .

Wie leicht erkennbar ist, werden hier Werte aus völlig unterschiedlichen Bezugszeiträumen zu Grunde gelegt und miteinander in Beziehung gesetzt, was im Ergebnis fast immer zu falschen Aussagen über den "langjährigen Ertrags-Mittelwert" des eigenen Windparks führt (Vergleich von Äpfeln mit Birnen). Deshalb können regionale Windertrags-Indices in der Praxis nicht als Korrekturfaktor für ein Langjahresmittel an einem Einzelstandort verwendet werden und nur als Orientierungshilfe dienen.

Ertags-Gutachten für einen Windkraftanlagen-Standort
Wie hoch ist der langjährige Windpark-Ertrag Ihres Windparks an einem konkreten Einzel-Standort
?

Das IWR bietet ein lokales Windparkgutachten für Windparks an, die bereits in Betrieb sind. Auf einer transparenten und wissenschaftlich fundierten mathematisch-standardisierten Grundlage wird konkret für den jeweiligen Einzelpark der mittlere langjährige Jahresertrag sowie die Ertrags-Schwankungen für einen langjährigen Zeitraum von 30 Jahren berechnet. Als Grundlage für die Berechnung dienen die bisherigen tatsächlichen Erträge eines Windparks (weiter zum Windpark-Ertragsgutachten)
.

Index-Typ: IWR-Windertragsindex für Regionen

Beim IWR-Windertragsindex für Regionen handelt es sich um einen dynamischen Ertrags-Index. Die unterschiedlichen Bezugszeiträume zur Berechnung des Index (letzten 5 Jahre und 10 Jahre) rollieren jedes Jahr.

Beispiel: Die Jahreserträge im Windjahr 2009 werden mit dem Mittelwerten der Anlagenerträge aus den letzten 5 Jahren (2004 - 2008) und den letzten 10 Jahren (1999 - 2008) verglichen.

Die Erträge im Windjahr 2010 dagegen werden mit den Mittelwerten der Anlagenerträge aus den letzten 5 Jahren (2005 - 2009) und den letzten 10 Jahren (2000 - 2009) verglichen.

 

 

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