Marktstudie
Über 30 Prozent der Hausbesitzer planen PV-Anlage in den nächsten 12 Monaten
© Solarwatt
Dresden - Knapp ein Drittel der Hauseigentümer, die aktuell noch keinen Solarstrom verwenden, plant in den kommenden zwölf Monaten (31,8 Prozent) die Installation einer Photovoltaik-Anlage. Bei rund einem Fünftel der Einfamilienhäuser in Deutschland ist jetzt bereits eine PV-Anlage (18,2 Prozent) verbaut, vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 14,6 Prozent.
Das sind Kernergebnisse der Marktstudie 2023, die der Dresdner Solar-Hersteller Solarwatt nach 2022 in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführt hat. Für die repräsentative Erhebung nach Alter und Geschlecht wurden im Zeitraum vom 7. bis zum 14. März 2023 insgesamt 1.000 deutsche Hauseigentümer durch das Hamburger Meinungsforschungsinstitut Appinio online befragt.
Die Solarwatt-Marktstudie 2023 zeigt darüber hinaus, dass das Hauptmotiv für den Kauf einer Photovoltaik-Anlage für die deutschen Hausbesitzer aktuell das Einsparpotenzial bei den Energiekosten ist (68,2 Prozent). Darauf folgen der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit vom Energiemarkt (61,8 Prozent) und die Absicht, etwas Positives für die Umwelt zu tun (43,8 Prozent).
Laut Neuhaus bestätigt die Solarwatt-Marktstudie 2023 den nachhaltigen Wunsch der Bevölkerung nach Solarstrom. „Wenn wir die Wertschöpfung aber zukünftig hier in Deutschland und Europa halten und aufbauen wollen, benötigen wir einen Schulterschluss zwischen Industrie, Politik und Investoren. Nur so können wir langfristig eine starke Solarbranche auf dem alten Kontinent etablieren”, so Solarwatt-Geschäftsführer Detlef Neuhaus mit Blick auf die industriewirtschaftlichen Effekte der Solarenergie.
Solarwatt zählt mit 30 Jahren Erfahrung zu den Pionieren und Innovationstreibern der europäischen Solarbranche. Mittlerweile stammt in Deutschland nach Angaben des Unternehmens jede fünfte Solaranlage bis zu einer Leistung von 10 Kilowattpeak von Solarwatt.
Quelle: IWR Online
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