Nordex und Denker Wulf setzen Zusammenarbeit fort
Neuer Windkraftauftrag für Nordex in Schleswig-Holstein
© Nordex
Hamburg - Der Windturbinenhersteller Nordex hat vom Projektentwickler Denker Wulf einen Auftrag über neun Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 51,3 MW erhalten. Die Anlagen sind für den Windpark Bredenbek im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein vorgesehen.
Zum Einsatz kommen Anlagen des Typs N149/5.X mit einer Leistung von jeweils 5,7 MW und einer Nabenhöhe von 105 Metern. Die Errichtung soll im Herbst 2027 beginnen, die Inbetriebnahme der ersten Anlage ist für Dezember 2027 vorgesehen. Der Auftrag umfasst zudem einen Premium-Servicevertrag über 20 Jahre.
Mit dem Projekt setzen Nordex und Denker Wulf ihre Zusammenarbeit fort. Bereits im November 2025 hatte Nordex von dem Projektentwickler Aufträge über insgesamt 122,7 MW für drei weitere Windparks in Schleswig-Holstein erhalten. Zusammen mit Bredenbek summieren sich die im November 2025 und Oktober 2026 gemeldeten Aufträge damit auf insgesamt 174 MW.
Die im regenerativen Aktienindex RENIXX World gelistete Nordex-Aktie legte an den ersten vier Handelstagen dieser Woche bis zum Handelsschluss am Donnerstag um 6,2 Prozent auf 38,54 Euro zu (Schlusskurs 23.10.2026: 36,28 Euro). Seit Jahresbeginn hat die Aktie damit um 32,1 Prozent an Wert gewonnen.
Nach einer aktuellen IWR-Auswertung des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur wurden in Schleswig-Holstein von Januar bis September 2026 an Land insgesamt 110 neue Windenergieanlagen mit einer Leistung von 595,5 MW in Betrieb genommen. Gleichzeitig wurden 58 Anlagen mit zusammen 83,8 MW zurückgebaut. Daraus ergibt sich ein Netto-Leistungszuwachs von 511,7 MW. Im Gesamtjahr 2025 lag der Bruttozubau bei 803,5 MW. Bezogen auf den Bruttozubau belegt Schleswig-Holstein in den ersten neun Monaten 2026 hinter Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen Platz drei im Bundesländerranking.
Quelle: IWR Online
© IWR, 2026