22.02.2019 16:20 Uhr

Wertschöpfung vor Ort

Wertschöpfung vor Ort:Bayern will dezentrale Energiewende

München - Im Dezember 2018 kündigte Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger den Neustart der Energiewende in Bayern an. Ende März 2019 starten nun die angekündigten Arbeitsgruppen. Aiwanger: „Jetzt beginnt die Arbeit! Das Ziel ist klar: Wir wollen ein Gesamtkonzept für die Energiewende, mit sauberer und erneuerbarer Energie, die dezentral in Bayern erzeugt wird und damit Wertschöpfung vor Ort schafft.“

Neben einer Arbeitsgruppe, die sich mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien befasst, wird eine Gruppe Lösungen erarbeiten, den Energieverbrauch zu minimieren. Eine weitere Arbeitsgruppe wird Möglichkeiten analysieren, den schwankenden Strom aus erneuerbaren Energien zu glätten und schließlich geht es um die Optimierung der Stromnetze. Konkret handelt es sich um folgende vier Arbeitsgruppen (AG):

AG 1: Erneuerbare Energien-Ausbau in Bayern
AG 2: Energieeffizienz und Energieeinsparung
AG 3: Nachfrage- und Angebotsflexibilitäten – insbesondere Speicher
AG 4: Stromnetzarchitektur, Versorgungssicherheit, Digitalisierung

Die Sitzungen der Arbeitsgruppen werden von Ende März bis Ende Juni 2019 stattfinden. Im Sommer 2019 werden die Ergebnisse der Sitzungen in einer Abschlussveranstaltung präsentiert.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2019

Themen
Bayern, Energiewende