28.07.2011, 10:58 Uhr

EBRD finanziert Wasserkraft-Projekte in Rumänien und Georgien

London, England – Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) unterstützt die Modernisierung und den Bau von Wasserkraftwerken in Rumänien und Georgien. In Rumänien gewährte die EBRD dem staatlichem Energieunternehmen S.C. Hidroelectrica S.A einen 110 Mio. Euro Kredit für die Modernisierung des Wasserkraftwerks Stejarul Bicaz im Nordosten des Landes. Mit dem Kredit soll das älteste Wasserkraftwerk Rumäniens, dessen maximale Leistung bei 210 MW liegt, modernisiert und so die Stromversorgung in der Region gesichert werden. Die EBRD stellt 70 Mio. Euro der Kreditsumme, weitere 40 Mio. Euro werden von der Ersten Bank Gruppe AG und der Caixabank bereitgestellt. Nach Angaben von Hidroelectrica beträgt die notwendige Modernisierungssumme für die sechs Generatoren des Wasserkraftwerks 136,9 Mio. Euro. Constantin Trihenea, General Manager der Hidroelectrica S.A., sagte, Hidroelectrica werde die noch fehlende Investitionssumme aus eigenen Mitteln aufbringen.

In Georgien unterstützen die EBRD und die Internationale Finanz Corporation (IFC) den Bau eines Wasserkraftwerkes im Südwesten des Landes. EBRD und IFC gewähren der Georgia-Urban Energy, einer Tochtergesellschaft der türkischen Anadolu Endustri Holding Gruppe, einen Kredit über 115,5 Mio. US-Dollar für den Bau des 87 MW Paravani-Wasserkraftwerks. Dabei wollen sich die EBRD mit einer Summe von 52 Mio. US-Dollar und die IFC mit 40,5 Mio.US-Dollar beteiligen. Die restlichen 23 Mio. US-Dollar sollen von mehreren Geschäftsbanken bereitgestellt werden.


© IWR, 2011