25.11.2011, 10:10 Uhr

Bildungs-Ministerium erhöht Forschungs-Ausgaben – Klima/Energie als Schwerpunkt

Berlin – Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will durch eine Erhöhung seines Etats um elf Prozent die Bildung und Forschung in Deutschland stärken, um nachhaltiges Wachstum und die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu verbessern. 2012 soll der Haushalt 12,9 Mrd. Euro umfassen. Die drei Kernbereiche des Haushaltsplans sind der "Pakt für Forschung und Innovation", die "Exzellenzinitiative" und der "Hochschulpakt 2020". Mit den Budgeterhöhungen will Deutschland zum Vorreiter auf den Feldern Klima/Energie, Gesundheit/Ernährung, Mobilität, Sicherheit und Kommunikation werden.

Nach den Plänen des Ministeriums soll die Forschung für nachhaltige Entwicklungen im Bereich Klima, Ressourcenschonung, Biodiversität verstärkt werden. Im Rahmen der Energiewende will das Ministerium die Forschung zur Versorgung aus erneuerbaren Quellen erhöhen. Die Forschung an Hochschulen soll mit Mitteln aus der Exzellenzinitiative (308 Mio. Euro) und aus der 2. Säule des Hochschulpakts (319 Mio. Euro) weiter ausgebaut werden. Auch die Zuwendungen an die großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen und an die Deutsche Forschungsgemeinschaft sollen 2012 um fünf Prozent auf insgesamt rund 4,3 Mrd. Euro steigen. Im Rahmen des Hochschulpakts sollen die Länder im kommenden Jahr 1,1 Mrd. und bis 2015 weitere 5 Mrd. Euro für die Schaffung von bis zu 335.000 weiteren Studienplätzen erhalten.

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