15.02.2013, 14:56 Uhr

asola Solarpower beantragt Insolvenz-Verfahren

Erfurt - Die asola Solarpower GmbH hat die Eröffnung eines Insolvenzplanverfahrens in Eigenverwaltung zur Vorbereitung und Durchführung der Sanierung des Unternehmens beim Amtsgericht Erfurt beantragt. Die wesentlichen zehn Großgläubiger, welche das Unternehmen finanzieren, tragen die Sanierung im Insolvenzverfahren sowie die strategische Neuausrichtung mit. Der Geschäftsbetrieb laufe nach Unternehmensangaben unverändert weiter, sodass keinerlei Einschränkungen für Kunden, Zulieferer und Mitarbeiter zu befürchten seien. Die beiden weiteren Unternehmen der asola Gruppe, die asola Quantum Solarpower AG und die asola Automotive Solar Deutschland GmbH, seien von der Insolvenz nicht berührt.

Arbeitsplätze und Kundenbeziehungen stehen im Vordergrund

Belastet sei das Unternehmen derzeit u.a. durch hohe Restrukturierungskosten beim Personal sowie einige ältere Langfristverträge. Dabei zeichne sich der Markt in der Photovoltaik zudem weltweit durch hohe Überkapazitäten aus. Die Geschäftsführung erstelle daher derzeit ein Sanierungskonzept, das diesen veränderten Marktbedingungen Rechnung trage und das Unternehmen strategisch, operativ und finanziell neu ausrichte. Ziel sei es dabei vor allem, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten sowie die bestehenden Kundenbeziehungen zu sichern. Der Insolvenzantrag beim Amtsgericht Erfurt ist bereits im Januar 2013 gestellt worden. Asola Solarpower GmbH entwickelt und vertreibt mono- und polykristalline PV-Module mit einer Leistung von 50 bis 300 Watt.

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