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07.01.2015, 10:39 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Steag-Projekt: Aus Treibhausgas soll Kraftstoff werden

Essen/Lünen – Technologien zum Speichern von Energie gewinnen immer weiter an Bedeutung. Einen Beitrag zur Weiterentwicklung leistet nun auch der Energiekonzern Steag mit einem neuen Power-to-Fuel Projekt.

In einem neuen Speicherprojekt am Steag-Kraftwerk im nordrhein-westfälischen Lünen nahe Dortmund will der Energiespezialist die Power-to-Liquid-Technologie weiterentwickeln und zur Marktreife bringen. Unterstützung bekommt die Steag GmbH dabei von zahlreichen Unternehmen sowie der Europäischen Union.

Kohlendioxid-Emissionen in Kraftstoff umwandeln
In der vergangenen Woche konnte Dr. Wolfgang Benesch, Leiter Forschung und Entwicklung der Steag GmbH, ein neues Forschungsprojekt vorstellen: Gemeinsam mit internationalen Partnern wird das Entwicklungsteam am Kraftwerk Lünen zusammenarbeiten, um die Power-to-Liquid-Technologie weiterzuentwickeln. Dazu sollen Kohlendioxid(CO2)-Emissionen aus dem Steinkohle-Kraftwerk in Kraftstoff umgewandelt werden. F&E-Leiter Benesch umreißt die Bedeutung des Projektes: „Dieses Projekt ist ein weiterer Baustein in der Entwicklung marktfähiger Speichertechnologien bei Steag.“

STEAG Kraftwerk in Luenen

Steag Kraftwerk Lünen (Bild: Steag GmbH)



Partner und Fördergelder
Als Projektpartner konnte die Steag die Carbon Recycling International (CRI), Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe, Hydrogenics und I-Deals, sowie mehrere Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Europa gewinnen. Gefördert wird das Projekt mit einem Zuschuss in Höhe von 11 Mio. Euro aus dem EU-Forschungsprogramm Horizon 2020.

Weiterer Baustein zur Marktfähigkeit
Der Partner CRI steuert eine wichtige Komponente bei: An seiner Produktionsstätte Grindavik in Island produziert CRI bereits Methanol auf Basis erneuerbarer Energien. Die Technik wandelt dabei mit Hilfe von Strom CO2 zu Methanol um. Methanol ist weit verbreitet in Benzinmischungen und wird für die Biodieselproduktion und Herstellung von chemischen Derivaten verwendet.

Lithium-Ionen-Batteriespeicher Lessy liefert Regelleistung
Bereits Anfang 2014 feierte ein anderes Speicherprojekt seinen Markteintritt: Einer der bundesweit ersten Lithium-Ionen-Batteriespeicher, kurz Lessy, erhielt die Zulassung für die Netzstabilisierung durch den Übertragungsnetzbetreiber. Die Steag bietet den Lessy-Speicher nun am Markt für Primärregelleistung zur Stabilisierung des Stromnetzes an.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2014

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