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04.01.2016, 13:47 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

RENIXX schwach, DAX schwächer: Trina Schlusslicht – Tesla verfehlt Absatzziele – RWE und E.ON nach Grünen-Studie unter Druck

Münster – Der Fehlstart in das Börsenjahr 2016 ist wohl nicht mehr zu vermeiden. Der internationale Aktienindex für erneuerbare Energien RENIXX World gibt am ersten Handelstag des neuen Jahres bislang um rund zwei Prozent auf 482,76 Punkte nach.

Der DAX knickt sogar um 4,3 Prozent auf 10.281 Punkte ein. Schwache Konjunkturdaten aus China sowie die wachsenden Unsicherheit über die weitere Konflikt-Entwicklung im Nahen Osten bilden den Nährboden für die Kurseinbrüche. In China war der Shanghai Composite Index um 6,9 Prozent gefallen, bevor der Börsenbetreiber die Notbremse zog und den weiteren Handel aussetzte. Am Devisenmarkt legt Eurokurs um 0,4 Prozent auf 1,091 US-Dollar zu. Anleger schichten in vermeintlich sichere Investitionen um. So steigt der Goldpreis um 1,1 Prozent auf 1.072 US-Dollar je Feinunze.

Tesla erreicht Absatzziele nicht

Schwächster Titel im RENIXX World, der heute in neuer Zusammensetzung startete, ist die Aktie des chinesischen Solarmodul-Weltmarktführers Trina Solar (-10,5 Prozent, 9,20 Euro).Neue Nachrichten des Unternehmens liegen nicht vor. Schwach tendieren zudem die Aktien von Jinkosolar (-9,4 Prozent, 23,03 Euro) und China Longyuan (-8,2 Prozent, 0,653 Euro). Die Tesla-Aktie verbilligt sich um 0,7 Prozent auf 214,81 Euro. Der US-Elektroauto-Produzent hat Berichten zufolge im vierten Quartal 2015 weniger Autos verkauft als erwartet. Zu den wenigen RENIXX-Aktien mit Kursgewinnen zählen Solarcity (+2,4 Prozent, 46,27 Euro), Suzlon (+1,4 Prozent, 1,13 Euro) und das neu in den RENIXX aufgestiegene Solarleasing-Unternehmen Sunrun aus den USA (+1,1 Prozent, 10,69 Euro).

Zu viel Quecksilber aus deutschen Kohlekraftwerken
Im DAX tummeln sich erneut die Versorger-Titel auf der Liste der größten Verlierer ganz oben. Die RWE-Aktie sinkt um 5,7 Prozent auf 11,05 Euro und das Papier von E.ON verbilligt sich um 5,3 Prozent auf 8,46 Euro. Den Kraftwerksbetreibers macht eine Studie im Auftrag der Grünen zu schaffen, wonach die deutschen Kohle-Kraftwerke pro Jahr rund sieben Tonnen gesundheitsschädliches Quecksilber in die Luft blasen. Selbst in den USA gelten strengere Regeln für diese Emissionen. Am besten schneidet im DAX noch die Lufthansa-Aktie ab (+0,1 Prozent, 14,58 Euro). Die Fluggesellschaft will 2016 mehr als 4.000 neue Mitarbeiter einstellen. Das erzeugt Zuversicht auch bei den Anteilseignern.

Benzin- und Ölpreise ziehen zu Jahresbeginn an

Die Preise für Rohöl sind im bisherigen Handel am ersten Montag des neuen Jahres gestiegen. Ein Barrel der US-Sorte WTI kostet rund 37,50 US-Dollar (+1,5 Prozent), die Nordseesorte Brent ist für rund 38,10 US-Dollar je Fass zu haben (+1,3 Prozent). Der Heizölpreis steigt um 0,7 Prozent auf 46,1 Cent je Liter (inkl. MwSt., bei Abnahme von 3.000 Litern). Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen in Deutschland steigen ebenfalls zum Jahresbeginn an. Der Dieselpreis kletterte am Sonntag im Bundesdurchschnitt um 0,7 Prozent auf 1,02 Euro pro Liter und der Preis für Super E10 stieg um 0,8 Prozent auf 1,25 Euro je Liter.

Strompreise steigen in Frankreich und Deutschland

Die Preise an der Strombörse EEX im Day-ahead-Handel (Lieferung am morgigen Dienstag) sind im Vergleich zur letzten Woche stark gestiegen. In Frankreich verteuert sich Strom um rd. 43 Prozent auf 3,38 Cent je Kilowattstunde (kWh). Der deutsche Strompreis legt um rd. 52,3 Prozent zu. Die kWh kostet 3,34 Cent. Damit ist deutscher Strom zurzeit 1,0 Prozent billiger als französischer Strom. Der Preis für ein CO2-Zertifikat, das zur Emission einer Tonne CO2 in der EU berechtigt, verbilligt sich um 0,4 Prozent und steht aktuell bei 8,19 Euro.

PV- und Windenergieanlagen decken 25 Prozent der Strom-Spitzenlast
Zur verbrauchsstarken Mittagszeit liefern heute Windenergieanlagen in Deutschland Strom mit einer Leistung von rd. 13.900 Megawatt (MW). Die Solarenergie steuert rd. 2.500 MW bei. Die beiden erneuerbaren Energieträger kommen gemeinsam auf rd. 16.400 MW. Dies entspricht einem Anteil an der gesamten Stromerzeugung am Mittag von ca. 25 Prozent. Die konventionellen Kraftwerke liefern zur gleichen Zeit Strom mit einer Leistung von 48.800 MW. Die Daten der EEX beziehen sich dabei nur auf Kraftwerke ab einer Größe von 100 MW.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

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