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14.03.2016, 11:19 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

ABB errichtet weitere Konverterstation für deutsch-dänische Stromnetz-Verbindung

Zürich, Schweiz – Der Schweizer Elektronik-Konzern ABB hat von den Übertragungsnetzbetreibern Energinet.dk in Dänemark und 50Hertz Transmission in Deutschland einen dicken Auftrag für die Planung, Lieferung und Installation einer Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung(HGÜ)-Konverterstation in Norddeutschland erhalten.

ABB wurde damit ein weiterer Teilauftrag im Rahmen des Projektes „Kriegers Flak - Combined Grid Solution“ erteilt bekommen. Ziel ist es, die nationalen Netzanschlüsse des künftigen dänischen Offshore-Windparks Kriegers Flak und der bereits in Betrieb befindlichen deutschen Offshore-Windparks Baltic 1 und Baltic 2 miteinander zu verbinden. Dieses Infrastrukturprojekt wird von der Europäischen Union mitfinanziert und soll maßgeblich zur Erfüllung der europäischen Ziele für die Nutzung erneuerbarer Energien beitragen.

Auftrag im Wert von 140 Mio. US-Dollar
Der neue Auftrag für den Bau der Konverterstation in Bentwisch in Meckenburg-Vorpommern hat einen Wert von rund 140 Millionen US-Dollar (etwa 126 Mio. Euro). Diese High-voltage, direct current (HVDC) Light Kurzkupplungs-Konverterstation ist laut ABB die erste ihrer Art in Europa und ermöglicht die Verbindung der asynchronen Drehstromnetze in Ostdänemark und in Deutschland. ABB liefert die komplette HGÜ-Station einschließlich Transformatoren, Konverterventilen, Kühlsystemen, Steuerungs- und Schutzsystemen sowie weiterer Ausrüstung für die Konverterstation. Im Jahr 2015 erhielt ABB bereits einen Auftrag in Höhe von 100 Mio. US-Dollar für ein Unterwasser-Drehstromkabelsystem zur Anbindung des Windparks Kriegers Flak.

400 Megawatt Leistung für eine verstärkte Integration erneuerbarer Energien
Der Interkonnektor wird eine Übertragungskapazität von 400 Megawatt (MW) aufweisen, was dem Energiebedarf von mehr als 400.000 Haushalten entspricht. Er soll die verstärkte Integration erneuerbarer Energien ins Netz ermöglichen, die Versorgungssicherheit weiter erhöhen und neue Möglichkeiten für den Energiehandel eröffnen.

„ABB verfügt im Bereich der HGÜ-Verbindungen über beispiellose Projekterfahrung und spielt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Vision eines europäischen Netzes“, sagt Claudio Facchin, Leiter der Division Stromnetze von ABB. „Die Integration erneuerbarer Energien und die Entwicklung von Netzverbindungen sind Schlüsselelemente der Next-Level-Strategie von ABB. So leisten wir einen wichtigen Beitrag zur umweltschonenden Deckung des wachsenden Strombedarfs.“

Phasenverschiebung in den Stromnetzen muss überwunden werden
Das Projekt „Kriegers Flak – Combined Grid Solution” soll die dänische Region Sjaelland und Mecklenburg-Vorpommern in Deutschland stromtechnisch miteinander verbinden. Die Projektpartner planen einen Baubeginn um den Jahreswechsel 2016/17. Die Inbetriebnahme soll Ende 2018 starten. Dazu sollen die fertigen und geplanten Offshore-Windparks in der Ostsee verbunden werden. Da allerdings die Frequenzen der Übertragungsnetze von Dänemark und Deutschland mit leicht verschobenem Takt (Phase) arbeiten, ist am Übergang eine Anpassung erforderlich. Dies sollen zwei direkt nacheinander geschaltete Konverter-Stationen ermöglichen.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

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