09.09.2008, 09:43 Uhr

Iberdrola erhält letzte Genehmigung zur Übernahme des US-Versorgers Energy East

Madrid - Der spanische Energieversorger Iberdrola E.S hat die letzte noch ausstehende Genehmigung für die Übernahme des US-Versorgers Energy East vom Bundesstaat New York erhalten. Bedingung dafür war allerdings die Zusage, dass Iberdrola die Stromrechnung der Kunden über Stromtarife um 275 Mio. US-Dollar senkt, heißt es in einem Artikel der Börsenzeitung. Zudem müsse der spanische Konzern in den nächsten zwei Jahren 200 Mio. US-Dollar in die Entwicklung von Windparks investieren.

Mit der umgerechnet 6,4 Mrd. Euro teuren Übernahme von Energy East mit über 2 Mio. Strom- und rd. einer Mio. Erdgaskunden könne Iberdrola wie gewünscht die Position in den USA weiter stärken. Mit dem Kauf der britischen Scottish Power konnte der Versorger bereits im vergangenen Jahr im wachsenden US-Windenergiesektor Fuß fassen. Nach Angaben der Börsenzeitung will die Regenerativsparte Iberdrola Renovables bis 2012 rd. 19 Mrd. Euro investieren. Davon sollen 50 Prozent in die USA gehen.

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