11.06.2014, 14:12 Uhr

Iberdrola investiert in den mexikanischen Energiesektor

Bilbao, Spanien – Der spanische Energiekonzern Iberdrola will sich stärker im Mexiko engagieren. Dazu wurde die Zusammenarbeit mit der staatlichen Elektrizitätskommission vereinbart. Konkret geht es um Investitionen in Höhe von rd. 3,7 Mrd. Euro.

Die Vereinbarung steht im Zusammenhang mit dem Ziel der mexikanischen Regierung massive Investitionen in den heimischen Energiesektor zu lenken. Die Zusammenarbeit besiegelten der Vorsitzender von Iberdrola, Ignacio Galán und der geschäftsführende Direktor der Mexican Federal Electricity Commission (CFE), Enrique Ochoa Reza.

Investitionen in Höhe von rd. 0,8 Mrd. Euro auf dem Weg

Ein zentraler Bestandteil der künftigen Zusammenarbeit soll der Informationsaustausch und das Zusammenwirken bei der Implementierung neuer Technologien und entsprechender Erfahrungen sein. Zudem stehen gemeinsame Projekte im Fokus, sowohl im regenerativen als auch im konventionellen Sektor. Weitere Punkte der Vereinbarung umfassen Übertragungsnetze und Projekte im Bereich der Elektrizitäts- und Gasindustrie. Iberdrola will so seine Rolle in Mexiko stärken, das Unternehmen verfügt vor Ort bereits über 5.200 MW an Erzeugungskapazitäten, vor allem in Form von Gaskraftwerken und Windparks. Zwischen 2014 und 2018 sollen rd. 5 Milliarden US-Dollar investiert werden, das entspricht rd. 3,7 Milliarden Euro. Derzeit sind bereits Investitionen in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar (rd. 1,1 Milliarden Euro) angeschoben worden.

Die mexikanische Regierung um Präsident Peña Nieto hat laut Iberdrola mit der letzten Energie-Reform gute Voraussetzungen für den Markt geschaffen. Für den Erfolg der Reform bräuchte es demnach eine Investitionssumme von insgesamt rd. 25,5 Milliarden US-Dollar (rd. 18,8 Mrd. Euro) bis zum Jahr 2020. Allein bis 2018 soll in diesem Rahmen der Anteil der regenerativen installierten Leistung an der gesamten installierten Kraftwerksleistung auf 33 Prozent gesteigert werden.

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