01.04.2014, 11:42 Uhr

Energiekontor meldet Rekordergebnis – Aktie haussiert

Bremen – Der Windenergie-Projektentwickler Energiekontor AG schließt das Geschäftsjahr 2013 mit einem Rekordergebnis ab. Die Gesamtleistung steigert sich um fast 70 Prozent und das Konzernergebnis klettert von Null auf 13,5 Mio. Euro. Die Aktie schießt ebenfalls nach oben.

Im Börsenhandel am Dienstag springt das Papier der Energiekontor AG bislang um rund 27 Prozent auf 6,00 Euro (Stand 01.04.2014, 10:36 Uhr). Das ist der höchste Stand seit Mitte 2011. Die Dividende soll von 0,15 auf 0,50 Euro angehoben werden.

Ergebnis-Kennziffern extrem verbessert

Die Energiekontor AG hat in 2013 die Gesamtleistung um 69 Prozent auf 162,8 Mio. Euro (2012: 96,4 Mio. Euro) verbessert. Neben dem Umsatz sind in der Gesamtleistung die Bestandsveränderungen und die aktivierten Eigenleistungen für die selbst hergestellten Windparks enthalten, die im abgelaufenen Geschäftsjahr in den Eigenbestand übernommen wurden. Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) ist im Jahr 2013 auf 34,6 Mio. Euro mehr als verdreieinhalbfacht worden (2012: 9,7 Mio. Euro). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) vervielfachte sich ebenfalls auf 13,8 Mio. Euro (2012: 3,7 Mio. Euro). Das Konzernjahresergebnis für 2013 beträgt 13,5 Mio. Euro. Im Jahr 2012 wurde bei dieser Kennziffer eine Null verbucht. Vorstand und Aufsichtsrat werden auf der Hauptversammlung am 28. Mai 2014 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,50 Euro pro Aktie vorschlagen (Vorjahr: 0,15 Euro).

Erfolgreiche Umsetzung langjähriger Projekte

Grund für das positive Jahresergebnis ist nach Angaben des Unternehmens die erfolgreiche Umsetzung einer Reihe von Projekten, auf die seit mehreren Jahren intensiv hingearbeitet worden sei. Dazu gehören unter anderem die Inbetriebnahme und der Verkauf des britischen Windparks Burton Pidsea mit einer Gesamtleistung von 10,2 Megawatt (MW) sowie des Windparks Wittgeeste in Niedersachsen mit 20,4 MW.

Auch im erst seit wenigen Jahren betriebenen Solarbereich konnte Energiekontor trotz des schwierigen Marktumfelds im Geschäftsjahr 2013 einen Erfolg verzeichnen und den Solarpark Ramin (neun MW) innerhalb von wenigen Monaten projektieren, bauen und an einen Investor veräußern.

Eigenparkbestand soll von 200 auf 500 MW ausgebaut werden

"Wir sind stolz auf dieses gute Ergebnis", meint Peter Szabo, Vorstandsvorsitzender der Energiekontor AG. "Im Geschäftsjahr 2013 hat sich die jahrelange Vorarbeit und Erfahrung der Energiekontor-Gruppe und ihrer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgezahlt. Das Betriebsergebnis und die solide Liquiditätslage unterstreichen unseren eingeschlagenen Kurs, in dessen Mittelpunkt der weitere Ausbau des Portfolios an eigenen Windparks steht. Aktuell betreibt Energiekontor Windparks mit einer Nennleistung von mehr als 200 MW im Eigenbestand, die einen substanziellen und sukzessiv steigenden Liquiditätsbeitrag erwirtschaften. Der Eigenparkbestand sichert unser Unternehmen auch in schwierigen Zeiten ab und soll in den nächsten Jahren sukzessive auf 500 MW ausgebaut werden."

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