18.03.2014, 08:25 Uhr

First Solar wird PV-Anlagen-Betreiber in Japan

Tokio – Der US-Solarkonzern First Solar hat in Japan ein großes Photovoltaikprojekt umgesetzt. Die neue Anlage in Kitaykyushu-shi im Südwesten von Japan wurde nun eingeweiht.

Die eingesetzten Solarmodule FS-Series 3 Black verfügen zusammen über eine Leistung von 1,3 Megawatt (MW). Der erzeugte Strom wird vom lokalen Energiekonzern Kyushu Electric Power abgenommen. Allerdings ist First Solar mit 100 Prozent alleiniger Inhaber der Anlage.

Abhängigkeit von Kernenergie senken

Joe Kishkill, CCO von First Solar, erklärte, dass die ehrgeizigen Entwicklungsziele Japans in der Solarenergie dazu beitragen würden, die Abhängigkeit von der Kernenergie zu senken. Der Abschluss des Kitakyushu-shi Projektes unterstütze die Denkweise der Stromverbraucher, risikolose Energieträger zu setzen. Zudem würde die Solarenergie den kleinsten CO2-Fußabdruck erzeugen. Im Rahmen der Errichtung waren etwa 65 Mitarbeiter beschäftigt, die nach Angaben von First Solar ihre Solar-Kenntnisse auch für zukünftige Projekte erweitern konnten.

Aktie klettert

Die Aktie von First Solar hat den Handel am Montag mit einem Kursgewinn von 6,6 Prozent auf 40,72 Euro beendet. Insgesamt hat sich der Aktienkurs im Jahr 2014 bislang tendenziell seitwärts bewegt. Dabei war die Aktie zunächst bis Anfang Februar auf 34,80 Euro gesunken, konnte sich aber im Anschluss wieder erholen. Ende Februar rutschte das Wertpapier jedoch nach der Vorlage enttäuschender Geschäftszahlen erneut kurzzeitig ab.

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