07.01.2014, 10:41 Uhr

Goldman Sachs mischt Solaraktien auf: Neubewertung für Solarcity und First Solar

New York, USA – Zu Wochenbeginn kommt Bewegung in die Solarbranche: Goldman Sachs hat Einschätzungen zur Marktentwicklung abgegeben und im gleichen Zug eine Neubewertung einiger Solaraktien vorgenommen.

Das Investment-Banking-Unternehmen hat seine Prognosen zur Zukunft der Solarbranche abgegeben. Die Analysten gehen in den kommenden Jahren von einem Wachstum von 13 Prozent pro Jahr in diesem Bereich aus, der hauptsächlich durch die wachsende Nachfrage nach Aufdach-Solaranlagen generiert wird. Allerdings können First Solar dabei an Boden verlieren, wohingegen Solarcity möglicherweise profitierten. Entsprechend fielen die neuen Bewertungen für die beiden Aktien aus.

Goldman Sachs adelt Aktie von Solarcity

Das Wertpapier von Solarcity profitiert von einer aktuellen Bewertung durch die Analysten aus dem Hause Goldman Sachs. Die Aktien-Experten haben Solarcity von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft. Die Neubewertung durch Goldman Sachs machte sich positiv auf dem Börsenparkett bemerkbar: Die Aktie legte am Montag um 9,7 Prozent zu und zeichnete zu Börsenschluss bei 48,60 Euro. Die Analysten schreiben Solarcity gute Chancen zu, aus der wachsenden Nachfrage nach Aufdach-Solaranlagen Kapital zu schlagen und erhöhten das Kursziel von 65 auf 80 US-Dollar je Anteil.

First Solar verliert Kaufempfehlung

Die Aktie von First Solar wird von den Analysten weniger positiv bewertet und von „Buy“ auf „Neutral“ herabgestuft. Goldman Sachs sieht bei dem Solarunternehmen, welches hauptsächlich im Bereich der großen Solar-Kraftwerke agiert, wenig Spielraum nach oben, was das Unternehmenswachstum betrifft. Für die Zukunft sei eine weitere Herabstufung nicht unwahrscheinlich, so Goldman Sachs. Das Kursziel wurde von 61 auf 45 US-Dollar gesenkt. Die Aktie von First Solar ist im Handel am Montag um 8,3 Porzent auf 37,72 Euro gesunken.

Weitere Informationen und Meldungen zum Thema

Volle Auftragsbücher bei First Solar und SunPower – Aufträge aus Frankreich und Japan


© IWR, 2014