06.04.2011, 09:32 Uhr

Japan: Leck am Kernkraftwerk Fukushima gestopft

Münster – Der Betreiber Tepco meldet Erfolge im havarierten Kernkraftwerk Fukushima 1. So konnten die Arbeiter Unternehmensangaben zufolge das Leck an der Außenwand von Reaktor 2, aus dem zuletzt Wasser mit einer Strahlenbelastung von 1.000 Millisievert pro Stunde ins Meer floß, mit Kunststoff abdichten. Gestern wurde am Reaktor 2 zudem eine neue Pumpe zur Kühlung installiert. In Reaktor 1 will Tepco ab heute Stickstoff in Gasform einleiten, um eine weitere Wasserstoffexplosion zu verhindern. Die Strahlung auf dem Gelände des KKW liegt letzten Messungen zufolge zwischen 700 und 52 Mikrosivert pro Stunde, abhängig von der Entfernung zum Reaktor. Zum Vergleich: Die natürliche Strahlenbelastung in Deutschland liegt bei 0,2 Mikrosievert pro Stunde. In dem rd. 40 km entfernten Ort Itate wurden Strahlenwerte von rd. 7-8 Mirkosievert pro Stunde gemessen.

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