27.08.2007, 12:48 Uhr

Medien am Sonntag: Klimaschutz - Reaktionen auf die Beschlüsse von Meseberg, steigende Lebensmittelpreise machen Schmack Biogas zu schaffen und Ölversorgung aus Russland - Versorgungssicherheit gefährdet

Münster - Die Beschlüsse von Meseberg standen am Wochenende noch einmal im Mittelpunkt der Medien. Laut Süddeutscher Zeitung vom 25.08.2007 „Abrechnung mit ein paar Unbekannten“ führen die Beschlüsse des Bundeskabinetts zur Energieeinsparungen in Wohnhäusern für Mieter und Eigentümer zunächst einmal zu höheren Kosten – und amortisieren sich erst auf „lange Dauer“. Diesen Haken habe die Kanzlerin „verborgen“, so die Süddeutsche. Auf jährlich 8,3 Milliarden Euro würden sich die Kosten laut Experten des Umweltministeriums belaufen. Bei anhaltend hohen Ölpreisen und Heizkosten könnten die Verbraucher auf der anderen Seite mehr als 15 Milliarden Euro im Jahr sparen, vorausgesetzt es werde fleißig saniert. Die Tageszeitung Die WELT vom gleichen Tag kritisiert, dass in der Regierung eine Verwandlung stattgefunden habe und die Konturen zwischen Union und SPD verschwimmen. Vor der Klausur in Meseberg habe es sich um eine schwarz-rote Regierung gehandelt, danach um eine große „rote Koalition“, kritisiert Die Welt.

Steigende Lebensmittelpreise machen Schmack Biogas zu schaffen
Die Turbulenzen an den Agrarmärkten setzen Schmack Biogas besonders zu, so die Franfurter Allgemeine Sonntagszeitung in einem Portrait über Ulrich Schmack. Wenn die Chinesen mehr Milch trinken und in Australien Missernten zu verzeichnen sind, dann trifft das auch Schmack Biogas, heißt es. Die Landwirte würden dann den Mais und das Getreide nicht für die Biogasanlagen verwenden, sondern lieber wieder für die Erzeugung von Lebensmitteln.
Versorgungssicherheit gefährdet: Weniger Russisches Öl nach Deutschland
„Russland schickt ein Drittel weniger Öl,“ tituliert Die Welt vom 25.08.2007. Die Druschba-Pipeline von Russland zu Raffinerien ins brandenburgische Schwedt hat danach in den letzten Monaten erheblich weniger Öl geliefert. Es sei aus dem Umfeld von Lukoil zu hören, dass die Öllieferung als finanziell wenig attraktiv angesehen werde, weil Weißrussland die Durchleitungsgebühren erhöht habe, berichten Die Welt und die FAZ. Die Süddeutsche Zeitung berichtet unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters über Vermutungen von Händlern, der russische Ölmulti Lukoil wolle durch die Verknappung Preissteigerungen erreichen. In zwei, drei Tagen soll eine Lukoil-Erklärung folgen.
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Quelle: iwr/27.08.07/