16.06.2014, 12:02 Uhr

Neue Anlage: Gamesa will im Offshore-Sektor wachsen

Madrid – Mit der Vorstellung seiner neuen Offshore-Windenergieanlage positioniert sich der spanische Windenergieanlagen-Hersteller Gamesa im globalen Offshore-Markt. Das Unternehmen hat dazu eine neue Anlage auf einer Branchenmesse in Glasgow vorgestellt. Zudem soll eine neue Kooperation dem Offshore-Geschäft einen Schub geben.

Der spanische Hersteller von Windenergieanlagen (WEA) will im Offshore-Sektor Marktanteile gewinnen. Dazu wurde die neue Offshore-Windenergieanlagen G132-5.0 MW auf der der Messe Global Offshore Wind im schottischen Glasgow präsentiert.

Leistung um 3 Prozent gesteigert

Die neue G132-5.0 MW-Turbine übersteigt nach Angaben von Gamesa den Stromoutput ihres Vorgängermodells G128-5.0 MW um drei Prozent. Mit einer Blattlänge von 64.5 Metern und einem Rotordurchmesser von 132 Metern gehöre die Anlage zu den größeren der Branche. Außerdem verweist Gamesa auf das vergleichsweise geringe Gewicht der Anlage, das den Kunden Ersparnisse bei der Installation ermöglichen soll.

Kooperation mit AREVA geplant

Passend zur Vorstellung der neuen Anlage verkündete Gamesa einen weiteren Teil seiner Offshore-Strategie: Die Spanier planen eine Kooperation mit dem französischen Industriekonzern Areva. Beide Unternehmen eint ein sehr geringer Marktanteil auf dem umkämpften Offshore-Markt. Laut dem Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik wird der Markt stark dominiert von Siemens (51% der Anlagen weltweit), gefolgt von Vestas (26% der Anlagen). Gamesa und Areva hingegen befinden sich dagegen nicht unter den Top-5.

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