22.03.2007, 11:02 Uhr

RWE streitet Vorwürfe von Preismanipulationen ab

Essen - Der Essener Energieversorger RWE hat nach einer Überprüfung seines Handels an der Leipziger Strombörse EEX den Vorwurf von möglichen Preismanipulationen zurückgewiesen. RWE Trading hat einem Onlinebericht des Handelsblatts zufolge die Daten von insgesamt 17 500 Gebotsstunden am Strom-Spotmarkt der EEX für die Jahre 2005 und 2006 untersucht. RWE-Chef Harry Roels nannte den Vorwurf der Preismanipulation völlig ungerechtfertigt.
Im Februar 2007 waren Medienberichten zufolge illegal per E-Mail EEX-Handelsdaten an die Öffentlichkeit gelangt. Diese ließen den Verdacht zu, dass Stromkonzerne den Preis an der Börse durch eine Verknappung des Angebots in die Höhe getrieben haben könnten. Nach Aussagen des RWE-Trading-Chefs Peter Terium sind die Daten zwar echt, die mitgelieferte Analyse aber völlig irreführend.
Anders als behauptet habe RWE im Jahr 2006 keinen Anteil von 28 Prozent, sondern nur von rd. zwölf Prozent am Spotmarkt der EEX gehabt. Er verwies darauf, dass es RWE den Stromhandel auch intern kontrolliere, um Fehlverhalten auszuschließen.
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Quelle: iwr/stromtarife/22.03.07/