SCHOTT und WACKER legen Grundstein für neue Produktion von Solarwafern in Jena
Jena - Die Wacker Chemie AG (München) und die SCHOTT AG (Mainz) haben in Jena für ihr Gemeinschaftsunternehmen WACKER SCHOTT Solar GmbH den Grundstein für eine neue Produktion von Siliciumwafern für die Solarindustrie gelegt. Die beiden Partner wollen bis April 2008 mit einem Investitionsvolumen von rd. 50 Mio. Euro die erste Stufe ihrer gemeinsamen Waferfertigung in Jena aufbauen und damit zunächst 140 neue Arbeitsplätze am Standort schaffen. Die Produktionskapazität soll zum Jahresende 2008 rd. 100 MW pro Jahr betragen. In dem zweigeschossigen Gebäude stehen 7.560 m2 Fläche für die Produktionsanlagen zur Verfügung.
Vor wenigen Wochen hatten die zum Konzern der SCHOTT AG gehörende hundertprozentige Tochtergesellschaft SCHOTT Solar GmbH und die WACKER Chemie AG zwei Gemeinschaftsunternehmen zur Herstellung und zum Vertrieb von Siliciumwafern für die Solarindustrie gegründet. Geschäftsführer sind Dr. Patrick Markschläger von SCHOTT und Axel Schmidt von WACKER. In den kommenden Jahren wollen SCHOTT und WACKER an den Standorten Jena (Thüringen) und Alzenau (Bayern) gemeinsam insgesamt rd. 370 Mio. Euro investieren und damit mindestens 700 neue Arbeitsplätze schaffen. Bis 2012 ist geplant, die gesamte Fertigungskapazität für Solarwafer schrittweise auf rund ein Gigawatt pro Jahr zu erweitern. Damit wird das Gemeinschaftsunternehmen einer der fünf größten Hersteller von Solarwafern weltweit sein.
WACKER wird die WACKER SCHOTT Solar GmbH mit dem polykristallinen Reinstsilicium beliefern, aus dem die Wafer gefertigt werden. Den größten Teil der in dem Gemeinschaftsunternehmen hergestellten Wafer verarbeitet SCHOTT Solar selbst zu Solarzellen weiter. Solarwafer werden aber auch an andere Hersteller von Solarzellen vermarktet, um Wachstumschancen und damit verbundene Skaleneffekte zu nutzen. Dazu haben die beiden Partner ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen für den Vertrieb gegründet, die WACKER SCHOTT Solar Vertriebs GmbH.
Am Eigenkapital der Produktionsgesellschaft WACKER SCHOTT Solar GmbH sind WACKER und SCHOTT mit jeweils 50 Prozent beteiligt, während bei der Vertriebsgesellschaft WACKER 51 Prozent und SCHOTT 49 Prozent der Anteile halten. Neben der jetzt in Jena im Aufbau befindlichen Waferfertigung sind auch bereits bestehende Anlagen von SCHOTT zur Fertigung von Solarwafern in Alzenau sowie bestehende Anlagen zur Herstellung von multikristallinen Siliciumblöcken (Ingots) in Jena Bestandteile des Produktions-Joint-Venture.
In der SmartSolarFab® in Alzenau werden Wafer nach dem von SCHOTT weiterentwickelten EFG-Verfahren (Edge defined Film-fed Growth) hergestellt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Fertigung durch Sägen eines Siliciumblockes in einzelne Waferscheiben wird bei dem EFG-Verfahren das Silicium-Ausgangsmaterial in Form eines hohlen Oktagons (achteckige Röhre) direkt aus der Siliciumschmelze gezogen. Ein Laserstrahl schneidet hieraus die Wafer.
Weitere Infos und Meldungen zum Thema Solarenergie
Millionstes Solarmodul von aleo solar wird auf EWE-Gasspeicher installiert
Kontaktadressen von Solaranlagen-Händlern
Solarhandwerker-Suche nach PLZ
Planungs- und Kalkulationsleitfaden Solarthermie
Stellenangebot: gunnercooke GmbH sucht Associate (m/w/d) Energiewirtschaftsrecht
Veranstaltung: THE BLUE BEACH - THE BLUE BEACH COMPANY
Weitere Infos und Firmen auf Solarbranche.de
Quelle: iwr/29.10.07/
Vor wenigen Wochen hatten die zum Konzern der SCHOTT AG gehörende hundertprozentige Tochtergesellschaft SCHOTT Solar GmbH und die WACKER Chemie AG zwei Gemeinschaftsunternehmen zur Herstellung und zum Vertrieb von Siliciumwafern für die Solarindustrie gegründet. Geschäftsführer sind Dr. Patrick Markschläger von SCHOTT und Axel Schmidt von WACKER. In den kommenden Jahren wollen SCHOTT und WACKER an den Standorten Jena (Thüringen) und Alzenau (Bayern) gemeinsam insgesamt rd. 370 Mio. Euro investieren und damit mindestens 700 neue Arbeitsplätze schaffen. Bis 2012 ist geplant, die gesamte Fertigungskapazität für Solarwafer schrittweise auf rund ein Gigawatt pro Jahr zu erweitern. Damit wird das Gemeinschaftsunternehmen einer der fünf größten Hersteller von Solarwafern weltweit sein.
WACKER wird die WACKER SCHOTT Solar GmbH mit dem polykristallinen Reinstsilicium beliefern, aus dem die Wafer gefertigt werden. Den größten Teil der in dem Gemeinschaftsunternehmen hergestellten Wafer verarbeitet SCHOTT Solar selbst zu Solarzellen weiter. Solarwafer werden aber auch an andere Hersteller von Solarzellen vermarktet, um Wachstumschancen und damit verbundene Skaleneffekte zu nutzen. Dazu haben die beiden Partner ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen für den Vertrieb gegründet, die WACKER SCHOTT Solar Vertriebs GmbH.
Am Eigenkapital der Produktionsgesellschaft WACKER SCHOTT Solar GmbH sind WACKER und SCHOTT mit jeweils 50 Prozent beteiligt, während bei der Vertriebsgesellschaft WACKER 51 Prozent und SCHOTT 49 Prozent der Anteile halten. Neben der jetzt in Jena im Aufbau befindlichen Waferfertigung sind auch bereits bestehende Anlagen von SCHOTT zur Fertigung von Solarwafern in Alzenau sowie bestehende Anlagen zur Herstellung von multikristallinen Siliciumblöcken (Ingots) in Jena Bestandteile des Produktions-Joint-Venture.
In der SmartSolarFab® in Alzenau werden Wafer nach dem von SCHOTT weiterentwickelten EFG-Verfahren (Edge defined Film-fed Growth) hergestellt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Fertigung durch Sägen eines Siliciumblockes in einzelne Waferscheiben wird bei dem EFG-Verfahren das Silicium-Ausgangsmaterial in Form eines hohlen Oktagons (achteckige Röhre) direkt aus der Siliciumschmelze gezogen. Ein Laserstrahl schneidet hieraus die Wafer.
Weitere Infos und Meldungen zum Thema Solarenergie
Millionstes Solarmodul von aleo solar wird auf EWE-Gasspeicher installiert
Kontaktadressen von Solaranlagen-Händlern
Solarhandwerker-Suche nach PLZ
Planungs- und Kalkulationsleitfaden Solarthermie
Stellenangebot: gunnercooke GmbH sucht Associate (m/w/d) Energiewirtschaftsrecht
Veranstaltung: THE BLUE BEACH - THE BLUE BEACH COMPANY
Weitere Infos und Firmen auf Solarbranche.de
Quelle: iwr/29.10.07/