13.06.2012, 17:23 Uhr

TÜV Rheinland weiht 5 Mio. Euro teures EE-Prüflabor in Osaka ein

Köln / Yokohama, Japan - Der TÜV Rheinland hat in Japan ein neues Prüflabor für Photovoltaik- und Energiespeichersystemen eingeweiht. Im neuen Kansai Technology Assessment Center (KTAC), in das der TÜV Rheinland 5 Millionen Euro investiert hat, wurden 25 neue Arbeitsplätze für technische Experten geschaffen. Das in Osaka gelegene Prüflabor hat eine Grundfläche von 2.500 Quadratmeter. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Prüfung von wieder aufladbaren Energiespeichersystemen, wie z. B. Lithium-Ionen-Batterien und Superkondensatoren für verschiedene Anwendungen, sowie von Produkten im Bereich Solartechnologie.

Umfassende Prüfinfrastruktur für erneuerbare Energien

Dr.-Ing. Manfred Bayerlein, Vorstandsvorsitzender der TÜV Rheinland AG: "Mit den neuen Prüflaboreinrichtungen in Japan unterstreicht der TÜV Rheinland seine globale Strategie der Investition in den Aufbau einer umfassenden Prüfinfrastruktur für erneuerbare Energien, wie Solar, Wind und Brennstoffzellen, wie auch in die Bereitstellung von Dienstleistungen im Bereich Elektromobilität. In Japan sind diese Aktivitäten angesichts der kürzlich von der japanischen Regierung angekündigten Veränderungen in der Energiepolitik von besonderer Relevanz."

Zertifizierungsstelle für japanisches Förderprogramm

Der TÜV Rheinland wurde vom japanischen Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie zur Zertifizierungsstelle für das Förderprogramm für stationäre Lithium-Ionen-Batterien ernannt. Die Bewertung und Zertifizierung von Lithium-Ionen-Batterien im KTAC kann als Nachweis für die Erfüllung der Auflagen bei der Beantragung von Fördergeldern genutzt werden. Das Batterieprüflabor wird sein Prüfdiensteangebot und seine Prüfkapazitäten in naher Zukunft ausweiten.

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