US-Forscher erstellen Karte zum weltweiten Windkraftpotenzial
Washington – Forscher der Stanford Universität haben nach der Auswertung von über 8000 Messstellen eine Studie mit Karten zum globalen Windenergiepotenzial erstellt. Daraus geht hervor, dass der weltweite Energiebedarf vollständig aus Windkraft gedeckt werden könnte, vorausgesetzt sie wird gezielter als bisher genutzt, so die Forscher. Der Bericht erscheint in der Mai-Ausgabe des Fachblatts „Journal of Geophysical Research-Atmospheres“.
Das Forscherteam ermittelte anhand von bodennahen Windmessungen die Windstärken in 80 Metern Höhe. Als besonders windreiche Regionen werden die Nordsee, Feuerland, die großen Seen in Nordamerika und Tasmanien eingestuft. An jedem achten Messstandort wehe der Wind mit durchschnittlich 6,9 m/s und somit heftig genug, um eine WEA wirtschaftlich betreiben zu können, so die Forscher. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass ausreichende Windverhältnisse zur Produktion kostengünstigen Stroms weltweit verbreiteter sind, als bisher angenommen.
Die Nutzung von nur 20 Prozent des Windenergiepotenzials könne – effizient genutzt - den gesamten globalen Energiebedarf decken. Jedoch müssten dazu Millionen von Turbinen errichtet werden, um die theoretisch erzeugbare Energie tatsächlich produzieren zu können. Zudem wären immer noch andere Energiequellen als Puffer bei schwachen Windverhältnissen nötig, abgesehen von der Gefahr für Vögel und der Schallentwicklung, räumten die Forscher ein. Die Studie zeige aber, dass viele solcher Probleme durch eine bessere Positionierung der Windkraftanlagen beiseite geräumt werden könnten. Die Forscher fordern deshalb den verstärkten Ausbau von Offshore-Windparks, wo der Wind dort im Durchschnitt doppelt so stark sei wie an Land.
- Informationen zur Offshore-Windenergie weiter...
- Branchenkontakte Windenergie weiter...
- Bringt Ihr Windpark ausreichend Ertrag? Zum IWR-Windparkcheck weiter...
- Jobs in der Energiewirtschaft weiter...
Veranstaltung: Hauptversammlung - PNE WIND AG
Weitere Infos und Firmen auf Windbranche.de
Quelle: iwr/19.05.05/
Das Forscherteam ermittelte anhand von bodennahen Windmessungen die Windstärken in 80 Metern Höhe. Als besonders windreiche Regionen werden die Nordsee, Feuerland, die großen Seen in Nordamerika und Tasmanien eingestuft. An jedem achten Messstandort wehe der Wind mit durchschnittlich 6,9 m/s und somit heftig genug, um eine WEA wirtschaftlich betreiben zu können, so die Forscher. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass ausreichende Windverhältnisse zur Produktion kostengünstigen Stroms weltweit verbreiteter sind, als bisher angenommen.
Die Nutzung von nur 20 Prozent des Windenergiepotenzials könne – effizient genutzt - den gesamten globalen Energiebedarf decken. Jedoch müssten dazu Millionen von Turbinen errichtet werden, um die theoretisch erzeugbare Energie tatsächlich produzieren zu können. Zudem wären immer noch andere Energiequellen als Puffer bei schwachen Windverhältnissen nötig, abgesehen von der Gefahr für Vögel und der Schallentwicklung, räumten die Forscher ein. Die Studie zeige aber, dass viele solcher Probleme durch eine bessere Positionierung der Windkraftanlagen beiseite geräumt werden könnten. Die Forscher fordern deshalb den verstärkten Ausbau von Offshore-Windparks, wo der Wind dort im Durchschnitt doppelt so stark sei wie an Land.
- Informationen zur Offshore-Windenergie weiter...
- Branchenkontakte Windenergie weiter...
- Bringt Ihr Windpark ausreichend Ertrag? Zum IWR-Windparkcheck weiter...
- Jobs in der Energiewirtschaft weiter...
Veranstaltung: Hauptversammlung - PNE WIND AG
Weitere Infos und Firmen auf Windbranche.de
Quelle: iwr/19.05.05/