04.02.2019 12:15 Uhr

Bilanz 2018

Bilanz 2018:Energiedienst Holding AG unter Druck

Laufenburg - Ein ungewöhnlich schlechtes Wasserjahr hat die Bilanz der Energiedienst Holding AG belastet. Es gibt aber auch hausgemachte Probleme. "Wir können mit dem Unternehmensergebnis des Jahres 2018 nicht zufrieden sein, auch wenn wir erste Ziele bei der Umsetzung unserer Strategie erreicht haben", sagt Martin Steiger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Energiedienst Holding AG.

Neben det historisch schlechten Wasserführung und Effekte am Kapitalmarkt ist es der Energiedienst Holding AG nicht gelungen, gemessen an den eigenen Vorstellungen das Photovoltaikgeschäft zu entwickeln. Der EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) der Energiedienst-Gruppe brach im Geschäftsjahr 2018 um 15,9 Mio. Euro auf 18,7 Mio. Euro ein. Der Jahresgewinn der Energiedienst-Gruppe lag bei rund 13 Mio. Euro und war somit 17 Mio. Euro geringer als im Vorjahr. Die Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen stiegen aufgrund des höheren Energieabsatzes von 889 Mio. Euro auf 896 Mio. Euro. Der Energieabsatz nahm um rund 3 Prozent auf 8,6 Mrd. Kilowattstunden (kWh) zu (Vorjahr: 8,3 Mrd. kWh).

Der Verwaltungsrat der Energiedienst Holding AG wird der Generalversammlung am 29. März 2019 eine Dividende in Höhe von CHF 0,75 je Aktie mit Nennwert CHF 0,10 vorschlagen. Die Dividende ist damit um CHF 0,25 je Aktie geringer als im Vorjahr. Durch diese Reduktion wird insbesondere dem sehr schlechten Wasserwirtschaftsjahr 2018 Rechnung getragen. Weiterhin gab das Unternehmen bekannt, dass nun als zentrale Steuerungsgrösse für die Geschäftseinheiten den Adjusted EBIT einführt, aus dem bestimmte ausserordentliche, nicht-operative Faktoren herausgerechnet werden.

Quelle: IWR Online
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Energiedienst Holding, Bilanz 2018