14.10.2021 17:52 Uhr

Vergütung steigt

Vergütung steigt:Bioenergie-Ausschreibung massiv unterzeichnet

Bonn - Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Ergebnisse der Biomasse-Ausschreibung zum Gebotstermin 01. September 2021 bekannt gegeben. Die Ausschreibung war massiv unterzeichnet. Insgesamt wurden Biomasse-Anlagen mit einer Leistung von 275 MW ausgeschrieben. Tatsächlich eingereicht wurden lediglich 100 Gebote mit einem Volumen von 86,5 MW.

Aufgrund der massiven Unterzeichnung fand erneut die durch das EEG 2021 eingeführte Mengensteuerung für Biomasseanlagen Anwendung. Dafür wurden zunächst die Gebote von Neu- und Bestandsanlagen separiert (7 Gebote für Neuanlagen mit 20,5 Megawatt und 93 Gebote für Bestandsanlagen mit 66 Megawatt) und auf ihre Zulässigkeit geprüft. Sechs Gebote mussten aufgrund von Formfehlern vom Verfahren ausgeschlossen werden. Anschließend wurde das Zuschlagsvolumen jeweils auf 80 Prozent des Volumens der zugelassenen Gebote für Neu- und Bestandsanlagen gekürzt.

Insgesamt waren noch 73 Gebote mit einem Volumen von 70 Megawatt erfolgreich, teilte die Bundesnetzagentur mit. Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote liegen zwischen 12,00 ct/kWh und 18,23 ct/kWh.

Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 17,48 ct/kWh und ist gegenüber den Vorrunden deutlich gestiegen. Die nächste Ausschreibungsrunde für Biomasse findet am 1. April 2022 statt.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2021

Themen
Bioenergie, EEG-Aussreibung, Bundesnetzagentur, BNetzA