23.10.2018 08:40 Uhr

Wind-Ausschreibung

Wind-Ausschreibung:Juwi viermal erfolgreich, Zuschläge steigen 2018 auf 130 Megawatt

Wörrstadt - Der rheinland-pfälzische Projektentwickler Juwi war bei der vierten Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land wieder erfolgreich. Von der Bundesnetzagentur (BNetzA) bezugschlagt wurden ein Projekt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie zwei Projekte im Saarland. Damit erhöht sich das Gesamtvolumen der bezuschlagten Juwi Wind-Projekte 2018 auf 15 Vorhaben mit einer Gesamtleistung von gut 130 Megawatt.

„Das Ergebnis zeigt, dass wir mit unseren Projekten absolut wettbewerbsfähig sind und über eine sehr gute Markt- und Wettbewerbseinschätzung verfügen“, so Meinrad Wagenschwanz, Geschäftsbereichsleiter Erneuerbare Energien Deutschland, zur letzten Ausschreibungsrunde. Klar sei aber auch, dass die Branche für den weiteren Ausbau stabile und vor allem verlässliche Rahmenbedingungen benötige.

Um die auch im Süden und Südwesten Deutschlands vorhandenen Potenziale künftig erschließen zu können, appelliert Juwi-Vorstand Michael Class an die Politik, die regionale Steuerung des Windenergie-Ausbaus zu verbessern. „Zusammen mit über 50 Unternehmen der Branche fordern wir daher in einem entsprechenden Appell die Bundesregierung auf, den Ausbau der Windenergie aus Klimaschutzgründen wieder zu beschleunigen. Eine regionale Steuerung würde zudem die Stromnetze deutlich entlasten“, so Class weiter.

Quelle: IWR Online
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Themen
Energiewende, Windenergie an Land, Ausschreibungen, Bundesnetzagantur, Juwi, Windenergie in Süddeutschland, Regionalplanung, regionale Steuerung