26.07.2011, 11:09 Uhr

Klimschutztour: NRW-Minister Remmel besucht Getriebebauer Eickhoff

Düsseldorf - Das Land Nordrhein-Westfalen will den Anteil der Windenergie an der Stromversorgung von heute 3 Prozent bis 2020 auf mind. 15 Prozent ausbauen. Dieses Ziel hat Klimaschutzminister Johannes Remmel auf der zweiten Station seiner Klimaschutztour beim Bochumer Maschinenbauer Eickhoff durch NRW bekräftigt. Eickhoff hat früher vor allem Maschinen für den Steinkohlebergbau hergestellt. Das Portfolio des Unternehmens deckt heute aber auch den Getriebau für Windkraftanlagen ab. Hier zählt Eickhoff mittlerweile zu den internationalen Playern der Branche. In den kommenden Wochen will Remmel weitere vorbildliche Projekte aus den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien in ganz Nordrhein-Westfalen besuchen.

Ausgesprochenes Ziel von Remmel ist es, NRW bei der Windenergie zum Binnenland Nummer 1 zu machen. Am 11. Juli hat das Umweltministerium zu diesem Zweck den neuen Windenergieerlass in Kraft gesetzt, der Hürden für die Planung von Windenergieanlagen abbauen soll. Starre Vorschriften, die bisher viele Investoren abgeschreckt hätten, würden künftig wegfallen, so Remmel.


© IWR, 2011