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22.11.2012, 17:28 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Studie: Weltweit 1.200 neue Kohlekraftwerke geplant

Washington D.C. – Derzeit sind weltweit 1.199 neue Kohlekraftwerke mit einer Kapazität von über 1.400.000 Megawatt (MW) geplant. Dies geht aus einer aktuellen Analyse des World Resources Institute (WRI) in Washington hervor. Zum Vergleich: Die in Deutschland installierte Kraftwerksleistung auf Basis von Braun- und Steinkohle beträgt etwa 55.000 MW und damit rund vier Prozent der geplanten neuen Kapazitäten rund um den Globus. Auch in Deutschland sollen der Studie zu Folge neue Kohlekraftwerke mit einer Leistung von rund 12.000 MW hinzukommen. Damit liegt Deutschland auf Rang zehn der größten Zubau-Länder. Die umfangreichsten Pläne für neue Kohlekraftwerke werden in China (rd. 556.000 MW) und Indien (rd. 519.000 MW) gehegt. Damit vereinen diese beiden aufstrebenden Staaten zusammen mehr als drei Viertel der gesamten Kohlekraftwerks-Pläne auf sich, um den rasant steigenden Energiehunger zu stillen.

Herausforderung für den internationalen Klimaschutz
Mit deutlichem Abstand folgen Russland (rd. 48.000 MW), die Türkei (rd. 37.000 MW) und Vietnam (rd. 35.000 MW) auf der Liste der Nationen mit den größten Plänen für neue kohlebefeuerte Kraftwerke. Wie das WRI mitteilt, hätten insgesamt 483 Energie-Unternehmen aus 59 verschiedenen Staaten neue Kohlekraftwerke in der Planung. Nicht alle dieser Pläne müssten auch zwingend umgesetzt werden. Das WRI hat seine Zahlen unmittelbar vor der Weltklimakonferenz in Doha veröffentlicht, die in der letzten Novemberwoche eröffnet wird. Eine Auswertung der weltweiten CO2-Emissionen durch das International Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) von Mitte November hat zudem ergeben, dass in 2011 mit rund 34 Mrd. Tonnen ein neuer Rekord-Ausstoß erzielt worden ist. Angesichts der umfassenden Pläne für neue Kohlekraftwerke steht die Staatengemeinschaft vor einer immensen Herausforderung, wenn sie das 2-Grad-Ziel ernsthaft erreichen will. Nach diesem Ziel soll die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung begrenzt werden.

CO2-Emissionen steigen bis 2020 noch einmal um 20 Prozent
Das IWR hatte jüngst die aktuellen Zahlen zum globalen CO2-Ausstoß für 2011 veröffentlicht. "Wenn der aktuelle Trend anhält, dann steigt der weltweite CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um weitere 20 Prozent auf über 40 Mrd. t CO2 an", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. Um den weiteren Anstieg der globalen Emissionen zu bremsen, schlägt das IWR die Umsetzung des CERINA-Plans vor. Dieser Plan sieht vor, die CO2-Emissionen in den einzelnen Staaten an Investitionen in klimafreundliche Anlagentechniken, wie beispielsweise regenerative Energien, zu koppeln. Je höher die CO2-Emissionen, je höher die Klimaschutzinvestitionen.


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