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16.10.2013, 14:00 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

BAFA-Präsident Wallraff im IWR-Interview: „Die Bundesregierung sollte beim MAP eine Schippe drauflegen“

Münster - Der Ausbau der Erneuerbaren in der Stromproduktion schreitet voran - doch im Heizbereich ist noch einiges zu tun, um das Ziel eines klimaneutralen Häuserbestandes bis 2050 umzusetzen. Dr. Arnold Wallraff, Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), spricht sich für stärkere Marktanreizprogramme aus, um die Energiewende im Wärmesektor zu beschleunigen.

Im aktuellen Interview mit dem IWR-Monatsreport der Regenerativen Energiewirtschaft (Ausgabe 10/2013) stellt er die bisherige Erfolgsgeschichte des Marktanreizprogramms MAP vor, mit dem das BAFA regenerative Wärmesysteme fördert. Von der Förderung profitierten bisher 1,6 Millionen moderne Ökoheizungen, die mit Solarthermie oder Biomasse betrieben werden, sowie Wärmepumpen. Dadurch konnten schon 22 Millionen Tonnen CO2-Emmissionen eingespart werden. Außerdem werden durch das MAP weitere Investitionen generiert: Je einem Euro Fördergeld wurden acht Euro zusätzlich investiert. Neben Klimaschutz sorge das MAP damit auch für Arbeitsplätze und zusätzliche Steuereinnahmen.

Doch trotz des erfreulichen Zwischenstandes sollte die Bundesregierung beim MAP noch „eine Schippe drauflegen“. Um bis 2020 14 Prozent der Wärme aus Erneuerbaren Energien gewinnen zu können, reiche das bisherige Konzept nicht aus. Das BAFA hat daher einen Katalog mit 32 Reform-Vorschlägen für ein „MAP 2.0“ vorgelegt. Wallraff hält damit eine Energiewende im Wärmesektor unter bestimmten Voraussetzungen für möglich: „Die Ziele der Energiewende bis zum Jahr 2020 und auch darüber hinaus sind aus meiner Sicht zwar äußerst ambitioniert, aber erreichbar. Ganz wichtig wird eine stärkere Heranführung der Erneuerbaren an die normalen Marktprozesse und die damit verbundenen, von den Anbietern zu tragenden Risiken.“

BAFA ist „Energiewende-Behörde“
Das heutige BAFA entstand 2001 durch die Zusammenlegung des Bundesamtes für Wirtschaft und des Bundesausfuhramtes. Es betreut Aufgaben in den Bereichen Außenwirtschaft, Wirtschaftsförderung, Energie und Klimaschutz. 2009 wurde zusätzlich die Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) eingerichtet, mit der das Aufgaben-Portfolio des BAFA ausgebaut wurde. Es ist maßgeblich an der Entwicklung von Förderprogrammen zur Energieeffizienz beteiligt. Beratung von Ministerien, Vorbereitung von nationalen Aktionsplänen sowie Bewertung und Weiterentwicklung des Marktes gehören zu den zentralen Tätigkeitsschwerpunkten. Das BAFA übernimmt zusätzlich die Förderung von Querschnittstechnologien und Managementsysteme. „Wallraff: „Dieser bunte Strauß an Aufgaben macht das BAFA zu einer zentralen ‚Energiewende-Behörde‘.“

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