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22.10.2015, 11:00 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Windenergie: Google kauft bei Vestas, indischer Betreiber bei Gamesa

Zamudio, Spanien / Aarhus, Dänemark – Bei den europäischen Windkraftanlagen-Herstellern Gamesa und Vestas ist derzeit viel los. Gamesa aus Spanien meldet den zweiten Großauftrag in dieser Woche und bei Vestas folgt nach der Pleite für ein britisches Offshore-Projekt nun eine positive Meldung, bei der es um den Windenergie-Ausbau in Afrika geht. Und um ein Investment von Google.

Gamesa hatte am Mittwoch (21.10.2015) über den Auftrag für ein 112 Megawatt (MW) großes Projekt in Chile berichtet und legt am Donnerstagmorgen mit einem neuen Auftrag aus Indien nach. Diesmal geht es um 100 MW. Vestas hatte bereits am Dienstag (20.10.2015) über ein Abkommen mit dem Internet-Konzern Google berichtet. Danach wird Google in ein Großprojekt in Afrika einsteigen, mit dem etwa 15 Prozent des kenianischen Strombedarfs über Windkraftanlagen gedeckt werden kann.

Betreiber aus Indien bestellt 50 Gamesa-Turbinen
Doch zunächst zu Gamesa. Der spanische Windkraftanlagen-Hersteller hat eine Liefervertrag für 50 Turbinen des Typs G97-2.0 MW class S mit dem unabhängigen Stromerzeuger Hero Future Energies geschlossen. Die Anlagen sollen für den 100-MW-Windpark Dhar im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh geliefert und installiert werden. Hero Future Energies zählt zu den größten sogenannten Independent Power Producern (IPP) des Landes. Die Turmhöhe der Anlagen, die speziell für windschwache Standorte konzipiert sind, beträgt 104 Meter. Die Anlagen sollen im März 2016 in Betrieb genommen werden.
Gamesa zählt zu den Top-Lieferanten von Windkraftanlagen in Indien. Der Marktanteil beträgt für das Jahr 2014 nach eigenen Angaben rund ein Viertel.

Google investiert in Vestas-Großprojekt in Kenia
Vestas will bis zum 2017 einen Großwindpark in Kenia errichten. Dieser soll etwa 15 Prozent des Strombedarfs in Kenia decken. Der Internet-Gigant Google hat nun zugesichert, einen Anteil von 12,5 Prozent an diesem Projekt zu übernehmen. Die Beziehung zwischen Vestas und Google besteht schon länger, so hat Vestas u.a. für einen Windpark in Finnland gesorgt, der die notwendige Elektrizität für das dortige Google-Rechenzentrum liefert. Der in Kenia geplante Windpark Lake Turkana soll einer der effizientesten Windparks der Welt werden. Die erwartete Stromproduktion liegt bei 1,4 Mrd. Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Dieser Windpark wird der Gesellschaft Lake Turkana Wind Power gehören und ist laut Vestas ein Beispiel dafür, dass Windenergie weltweit für eine nachhaltige Entwicklung sorgen kann. Google-Manager John Woolard sagte, dass die Beteiligung am Windpark Lake Turkana auch aus finanziellen Gründen Sinn mache. Zudem habe es seine massive Wirkung auf Kenias Stromnetz. Das Projekt helfe dabei, den Ausbau von erneuerbaren Energien in einem der am schnellsten wachsenden Länder der Welt zu ermöglichen.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2015

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