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20.01.2016, 08:13 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Elektroautos im Schatten niedriger Ölpreise

Münster – Die Autofahrer freuen sich aktuell über niedrige Spritpreise. Da rückt das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 insgesamt eine Million Elektroautos auf den Straßen zu haben, in noch weitere Ferne. Eine Kaufprämie könnte helfen, aber nicht nur die Abgrenzung, was eigentlich ein Elektroauto ist, ist schwierig.

In der vergangenen Woche sorgte ein Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) erneut für Aufsehen, in dem sich Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) für eine Elektroauto-Kaufprämie stark macht. Nicht nur das Umfeld niedriger Benzinpreise ist für die Markteinführung von Elektroautos derzeit schwierig. Nach Angaben von Experten ist auch noch nicht klar, wo die E-Mobilität eines Autos eigentlich genau beginnt.

Wird Gabriels Kaufprämie von Schäuble ausgebremst?

In einem Arbeitspapier des Wirtschaftsministeriums soll laut HAZ demnach für Privatleute eine Prämie von 5.000 Euro beim Kauf eines rein elektrisch betriebenen Autos gezahlt werden. Zudem soll es weitere Anreize für gewerbliche Kunden geben und der Ausbau der Ladeinfrastruktur soll vorangetrieben werden. Allerdings müsse das Papier noch in den Ressorts abgestimmt werden, angeblich sei insbesondere Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) skeptisch, so der HAZ-Bericht.

Was ist ein Elektroauto - reine Stromer oder auch Hybride?
Neben der Finanzierung ist nach Angaben von Experten noch gar nicht klar, welche Autos von einer Kaufprämie profitieren sollen. Reicht schon ein Elektromotor im Auto, der temporär zugeschaltet wird, um als Elektroauto zu gelten oder zählen nur reine Stromer? Von den im Jahr 2015 insgesamt 3,2 Millionen Neuwagen in Deutschland verfügen nur rund 12.400 Autos über einen reinen Elektroantrieb. Weitere 33.600 Fahrzeuge sind sogenannte Hybride (sowohl Plug-In-Hybride als auch andere Hybridformen), die sowohl einen Verbrennungs- als auch einen Elektromotor nutzen. Zusammen mit den Erd- und Flüssiggasfahrzeugen kommen die alternativen Antriebsarten 2015 bei den Neuzulassungen auf einen Anteil von 1,7 Prozent. Im Bestand verfügen laut Kraftfahrt-Bundesamt nun insgesamt knapp 19.000 Pkw über einen reinen Elektroantrieb, zudem sind insgesamt 108.000 Hybrid-Autos zugelassen. Wenn letztere in Zukunft als „Elektromobil“ mitgezählt werden, könnte die Bundesregierung ihr Ziel auf diesem Wege möglicherweise doch noch erreichen.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

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