IWR-Start | News | Windenergie | Offshore Windenergie | Solarbranche | Bioenergie | Energiejobs | Intern.

Top 50 Firmen | RENIXX World | Politik | Termine | Messen | Newsletter | | |
 
13.06.2017, 11:04 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

G7-Staaten ohne USA stehen zum Klimaschutz

Bologna – Die G7-Staaten haben sich klar zum Pariser Klimaabkommen und zur Fortsetzung einer anspruchsvollen Klimapolitik bekannt. Die USA machen allerdings nicht mit.

Bei einem Zusammentreffen der Umweltminister der G7-Staaten unter italienischem Vorsitz in Bologna wurde eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Demnach sei das Weltklimaabkommen unumkehrbar. In der Abschluss-Erklärung konkretisieren die G7-Umweltminister ihre Klimaschutzagenda.

Weltklimaabkommen von Paris ist Grundlage für Klimaschutzpolitik
Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) begrüßte die Ergebnisse des Treffens: "Die internationale Gemeinschaft ist sich einig, dass das Weltklimaabkommen von Paris die Grundlage für die Klimaschutzpolitik bildet. Das Pariser Abkommen ist unumkehrbar und nicht verhandelbar. Dies haben die Teilnehmerstaaten beim G7-Treffen gegenüber den USA deutlich gemacht. Wir haben gleichwohl die Hand ausgestreckt und uns trotz aller Unterschiede eine weitere enge Zusammenarbeit versprochen. Unstrittig war für alle G7-Staaten, dass es nun weiterer Anstrengungen bedarf, die Treibhausgasemissionen deutlich zu mindern." Neben den sechs Staaten der G7-Gemeinschaft, nämlich Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Großbritannien und Kanada, haben sich auch die anwesenden Gastländer Äthiopien, Chile, Ruanda und die Malediven sich zum Weltklimaabkommen bekannt.

Stärkung der Ressourceneffizienz - Aktionsplan gegen Meeresmüll
Zudem haben die G7-Staaten ein Arbeitsprogramm zur Stärkung der Ressourceneffizienz sowie weitere Schritte für die Umsetzung des G7-Aktionsplans gegen Meeresmüll verabschiedet. Das von den G7-Umweltministern verabschiedete Arbeitsprogramm zur Stärkung der Ressourceneffizienz ist die sogenannte "Bologna-Roadmap" für die kommenden fünf Jahre. Darin legen die Staaten ihre Prioritäten im Kampf gegen die Verschwendung natürlicher Ressourcen fest. So wollen die G7-Staaten die wissenschaftliche Datenbasis über den globalen Ressourcenverbrauch verbessern, dessen Zusammenhänge mit dem Klimawandel untersuchen, eine längere Lebensdauer von Produkten erreichen und Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung entwickeln.

USA distanzieren sich
Anfang Juni hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass die USA aus dem weltweiten Klimaschutzabkommen ausscheren. Trump will den Klimavertrag neu verhandeln, doch die internationale Bereitschaft zu Neuverhandlungen ist gering. Auch von der Abschlusserklärung von Bologna distanzieren sich die USA. Dennoch wollten auch die Vereinigten Staaten weiter an der Reduzierung des CO2-Ausstoßes arbeiten.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017

Weitere Nachrichten und Infos zum Thema Klimaschutz
Gegenwind für Trumps Klima- und Umweltpolitik im eigenen Land
Klimaschutz: Trump gegen den Rest der Welt
Wie Kalifornien beim internationalen Klimaschutz die US-Lücke füllt
Veranstaltung: EDI@Energy 2017 - Datenformate Strom und Gas
Projektfinanzierung bei der Umweltbank
Stellenangebot: REETEC GmbH sucht Elektrofachkraft (m/w)







Meldung drucken | E-Mail: Artikel empfehlen
 

IWR-Newsticker Erneuerbare Energien:
Anzeige


Firma   -im Profil-



Produkte   -Anzeige-
18.10.2017 - Börse: RENIXX legt zu mit Jinkosolar und Solaredge an der Spitze – Windtitel Vestas, Nordex und Suzlon schwächeln
18.10.2017 - NRW fördert Elektromobilität mit staatlicher Prämie
17.10.2017 - Startschuss für Biomasse-Algenproduktion
17.10.2017 - EEG-Umlage 2018: Reformrufe bei Strom-Abgaben werden lauter
17.10.2017 - Börse: RENIXX freundlich – Scatec und Verbund stark – Vestas schwach trotz neuer Turbine für China
17.10.2017 - Solarstrom-Vergütung fällt bei Ausschreibung unter 5 Cent
17.10.2017 - Batterie-Spezialisten Voltabox und Varta an die Börse
17.10.2017 - Börse: RENIXX sinkt um 0,7 Prozent – Siemens Gamesa zu abhängig vom indischen Markt? – VW nimmt Tesla ernst
17.10.2017 - Energetische Gebäudesanierung: DUH und DMB plädieren für sozialverträglichen Klimaschutz
16.10.2017 - Streit um Windenergie in Schleswig-Holstein
 
Strom-News
18.10.2017 - Börse: RENIXX legt zu mit Jinkosolar und Solaredge an der Spitze – Windtitel Vestas, Nordex und Suzlon schwächeln
18.10.2017 - NRW fördert Elektromobilität mit staatlicher Prämie
17.10.2017 - EEG-Umlage 2018: Reformrufe bei Strom-Abgaben werden lauter
17.10.2017 - Börse: RENIXX freundlich – Scatec und Verbund stark – Vestas schwach trotz neuer Turbine für China
17.10.2017 - Solarstrom-Vergütung fällt bei Ausschreibung unter 5 Cent
17.10.2017 - Batterie-Spezialisten Voltabox und Varta an die Börse
 
International-News
16.10.2017 - Rekord-Hurrikan trifft auf Europa
13.10.2017 - Koalitionsvertrag: Neue niederländische Regierung nimmt Klimaschutz ernst
13.10.2017 - Kohle-Entstehung ließ Erde beinahe zum Schneeball werden
12.10.2017 - Solarenergie: Neue Projekte und Partnerschaften von IBC Solar, Sunpower und Solarwatt
09.10.2017 - Eurosolar lobt Friedens-Nobelpreis für Anti-Atominitiative
09.10.2017 - Sonnenenergie boomt in Malaysia

 

Business- und Wirtschaftsthemen Erneuerbare Energien

  

Suche in IWR - Newsticker Original-Pressemitteilungen Produkte Firmenprofile


© IWR - Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien

Energie Business Verbund
Presse IWR-Pressedienst.de | Marketing Firmen | Stellen Energiejobs.de | Messen Energiekalender.de |

Energiethemen- und Branchenverbund
iwr.de |Windbranche.de | Offshore-Windenergie | ISolarbranche.de | Bioenergie-Branche |Solardachboerse.de |RenewablePress.com | RenewableEnergyIndustry | Windindustry | Offshore-Windindustry | Energiefirmen | Energiespeicher | Energieeffizienz

Verbraucher
Strompreisrechner.de | Stromtarife.de | Solardachboerse.de | Energiehandwerker.de

 
>> zurück
 
Home-IWREnglishWindenergieSolarenergieWasserkraftBioenergieGeoenergieEmail/Kontakt