24.10.2006, 16:59 Uhr

Energiepass: dena begrüßt Einigung zum Gebäudeenergieausweis - Pflicht ab 2008

Berlin - Die Bundesregierung hat sich auf einen Kompromiss zum Gebäudeenergieausweis geeinigt. Für Gebäude mit bis zu vier Wohnungen, die vor 1978 gebaut wurden, werde vom 1. Januar 2008 an der strengere bedarfsorientierte Pass zur Pflicht. Bei allen größeren Gebäuden kann der Eigentümer dagegen zwischen verbrauchs- und bedarfsorientiertem Ausweis frei wählen. Wer künftig Mittel aus staatlichen Förderprogrammen bekommen möchte, muss jedoch einen Bedarfsausweis vorlegen.
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) als Informations- und Kompetenzzentrum für Energieausweise begrüßte die nun klare Regelung der Koalition. Der Gebäudeenergieausweis werde sich jetzt als Qualitätsmerkmal auf dem Immobilienmarkt etablieren und die dringend notwendige Markttransparenz im Gebäudebestand schaffen. „Der bedarfsorientierte Energiepass sei für alle Hausbesitzer, die sich gegen steigende Energiepreise wappnen wollen, ein hervorragendes Instrument“, so dena-Geschäftsführer Stephan Kohler.
Wir groß das Interesse ist, zeige die Nachfrage nach dem freiwilligen und bedarfsbasierten dena-Energieausweis und die Suche nach qualifizierten Energieberatern in der Aussteller-Datenbank der dena. Über 100.000 Suchanfragen verzeichnet sie im Monat. Hier sind
inzwischen 18.000 qualifizierte Energieberater aus dem ganzen Bundesgebiet gelistet, die den dena-Energieausweis ausstellen dürfen.
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Quelle: iwr/stromtarife/24.10.06/