GE setzt auf Magnet-Technologie für 15 MW-Turbine
Niskayuna, USA – Der US-amerikanische Hersteller von Windenergieanlagen GE hat den Einstieg in die Entwicklung einer neuen Größenklasse von Windenergieturbinen bekannt gegeben. Nach Angaben der Unternehmenssparte GE Global Research, zuständig für technologische Weiterentwicklungen, soll in einer ersten Phase über einen Zeitraum von 2 Jahren ein Generator für Windenergieturbinen in einer Leistungsklasse von 10-15 MW entwickelt werden. Das Projekt wird vom US-Energieministerium mit drei Millionen US-Dollar gefördert. „Aufgrund der Nachfrage der Windindustrie nach größeren Megawatt-Maschinen zur Maximierung der Windenergie-Nutzung in den USA und weltweit werden neue Technologien benötigt, die größere Anlagen ermöglichen können“, sagte Keith Longtin, Wind Technology Leader, GE Global Research.
„Die große Herausforderung besteht dabei darin, Lösungen zu finden, die die richtige Größe und Kostenstruktur aufweisen. Wir greifen nun auf unsere 30-jährige Erfahrung aus dem medizinischen Bereich zurück um durch den Einsatz von Hochspannungsmagneten einen innovativen neuen Generator zu entwickeln, der mehr Energie produziert und gleichzeitig die Kosten der Energiegewinnung senkt“, so Longtin weiter. GE will in den Generatoren neben einer neuen Architektur auch kryogene Kühltechnologie zum Einsatz bringen. Zudem soll der Bedarf an seltenen Erden zur Produktion verringert werden.
Das Entwicklungsprojekt besteht aus zwei Phasen. Zunächst soll ein konzeptionelles Design entwickelt werden. Dabei sollen auch die ökonomischen, ökologischen und kommerziellen Faktoren einbezogen werden. In Phase II soll dann die potentielle Kommerzialisierung des Projekts angegangen werden. Das Oak Ridge National Lab (ORNL) ist an dem Projekt als Entwicklungspartner beteiligt.
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