70 MW-Solaranlage in Japan mit Kyocera-Modulen geplant
Kyoto, Japan / Neuss - Die Kyocera Corporation, die IHI Corporation und die Mizuho Corporate Bank, Ltd. haben eine grundlegende Vereinbarung über die geplante Errichtung einer Solaranlage mit einer Leistung von 70 MW in Südjapan bekanntgegeben. Das "Mega-Solarkraftwerk" soll dazu beitragen, die Energieversorgungsprobleme Japans zu lösen, die durch die Folgen des großen Erdbebens im Osten Japans entstanden sind. Darüber hinaus wird das Projekt durch die Verringerung von CO2-Emissionen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Kyocera auch als Betreiber
Die geplante Solarinstallation soll in der Stadt Kagoshima (Präfektur Kagoshima) entstehen. Im Rahmen der Vereinbarung ist Kyocera für die Lieferung der Solarmodule verantwortlich und am Aufbau und der Wartung des Systems beteiligt; IHI wird das Grundstück vermieten und den Anlagenbetrieb organisieren. Mizuho CB erstellt einen Finanzierungsplan für das Projekt. Weiterhin soll eine Projektgesellschaft für den Betrieb des Mega-Solarkraftwerks gegründet werden - mit Kyocera als größtem Shareholder.
Kosten bei 234 Mio. Euro
Der geplante Standort des Solarkraftwerks umfasst eine Fläche von ungefähr 127 ha auf einem Grundstück, das sich im Besitz der IHI befindet. Die Gesamtprojektkosten werden auf ungefähr 25 Mrd. Yen (ca. 234 Mio. Euro) geschätzt. Die Pläne für das Kraftwerk sehen die Nutzung von etwa 290.000 Solarmodulen von Kyocera mit einer Gesamtleistung von 70 MW vor. Damit wird die Installation die größte öffentliche Solaranlage in Japan.
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