21.07.2015, 17:05 Uhr

German Pellets setzt Internationalisierung in den USA fort

Wismar – Holzpellets sind im Trend, nicht nur in Deutschland. Nach Marktanalysen ist davon auszugehen, dass der globale Holzpelletbedarf in den nächsten Jahren weiter deutlich zulegen wird. Diesem Trend folgt der Holzpellethersteller German Pelltes aus Wismar mit der Inbetriebnahme des ersten Bauabschnittes des neuen Pelletwerkes am US-Standort Urania. Der Ausbau geht gleich weiter.
German Pellets verfügt neben den Pelletwerken in Deutschland und Österreich bislang an drei US-Standorten über eigene Werke in den USA. Zeitgleich mit der Inbetriebnahme für den ersten Bauabschnitt im US-Werk Urania, Louisiana, ist der Startschuss für den zweiten Abschnitt gefallen.
Kapazitätsverdoppelung am Standort Urania im Visier
German Pellets, einer der weltweit größten Hersteller und Anbieter von Holzpellets, hat gerade die Inbetriebnahme für den ersten Bauabschnitt im US-Werk Urania, Louisiana, abgeschlossen und zeitgleich direkt mit den Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt begonnen. Derzeit laufen die Tiefbau- und Hochbauarbeiten. Maschinen- und Anlagenteile befinden sich nach Unternehmensangaben in der Fertigung. Geplant ist eine Verdoppelung der Kapazitäten von aktuell 578.000 auf 1,156 Mio. Jahrestonnen. Die Finanzierung für den Kapazitätsausbau des Werkes wurde vollständig eingeworben. German Pellets verfügt in den USA nach Fertigstellung des Werkes an allen drei US-Standorten über eine jährliche Produktionskapazität von rund 1,7 Mio. Tonnen Holzpellets. Die Mengen sind für den Export nach Europa bestimmt.
Internationalisierung zur Senkung der Herstellungskosten und Sicherung der Versorgung
Mit der Internationalisierung ihrer Produktion in den USA will die German Pellets-Gruppe ihre Herstellungskosten optimieren und sich in dem weltweit wachsenden Markt als sicherer und zuverlässiger Lieferant für die Versorgung des Pelletmarktes positionieren. Angesichts des Marktumfeldes, das aktuell von dem Wunsch nach einer klimafreundlichen und sicheren Versorgung begünstigt wird, will German Pellets weiter wachsen. „Unsere Internationalisierungsstrategie voranzutreiben, u.a. mit dem Kapazitätsausbau des Werkes in Urania, ist deshalb eine logische Konsequenz“, sagt Peter H. Leibold, geschäftsführender Gesellschafter der German Pellets GmbH. Zumal für die Produktionsmengen die bereits vorhandene Hafenanlage der German Pellets-Gruppe in Port Arthur, Texas, genutzt werden kann. Im Tiefseehafen am Golf von Mexiko hat German Pellets 2013 eine Lager- und Verladeeinrichtung gebaut, die 75.000 Tonnen Holzpellets fasst und Großschiffe bis zur Panamax-Größe (60.000 bis 70.000 Tonnen) abfertigen kann.
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