16.10.2015, 11:04 Uhr

SMA durchbricht in Indien 1.000 MW-Marke

Niestetal / Mumbai, Indien - Die Indische Regierung hat die Ziele zum PV-Ausbau bis 2022 Mitte dieses Jahres auf 100.000 MW angehoben, was einer Verfünffachung der bisherigen Ziele entspricht. Das kommt auch dem deutschen Wechselrichterhersteller SMA zugute, der bereits vor einigen Jahren in den indischen Markt eingestiegen ist.

Das Volumen verkaufter SMA-Wechselrichter in Indien hat jetzt die Schwelle von 1.000 Megawatt (MW) überschritten. Die Schwerpunkte von SMA liegen dabei im Großanlagensegment. Zudem hat das Unternehmen Insel- und PV-Hybridsysteme zur Elektrifizierung von leitungsfernen Standorten realisiert.

Indien dritter Markt in der Region Asien-Pazifik mit mehr als 1.000 MW

Die SMA Solar Technology AG (SMA) hat in Indien Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von über 1.000 MW verkauft. Nach Australien und Japan ist Indien der dritte Markt in der Region Asien-Pazifik, in dem SMA mehr als 1.000 MW Wechselrichter-Leistung verkauft hat. Zwar wächst der indische Markt rasant, ist jedoch gleichzeitig durch einen hohen Preisdruck gekennzeichnet, so John Susa, SMA-Vizepräsident Sales. SMA sei es aber gelungen, den Geschäftspartnern aus den Bereichen Projektentwicklung sowie EPC (Engineering, Procurement und Construction) aufzuzeigen, dass es erhebliche finanzielle und leistungsbezogene Vorteile habe, SMA Wechselrichter in ihren PV-Großanlagen einzusetzen.

SMA-Portfolio umfasst auch Insel- und PV-Diesel-Hybridlösungen

SMA ist seit 2010 mit einer eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaft in Indien vertreten. Neben Wechselrichtern umfasst das Portfolio von SMA auch Kommunikationsprodukte für PV-Anlagen jeder Größenordnung sowie Energiemanagementsysteme. Das Wachstum wird in Indien vor allem vom Großanlagensegment gestützt. Darüber bietet SMA Insel- und PV-Diesel-Hybridlösungen zur Elektrifizierung von Gebieten ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz sowie zur Versorgung von Unternehmen in Regionen mit unzureichender Stromversorgung an.

Quelle: IWR Online
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