28.06.2018, 08:21 Uhr

Siemens Gamesa erhält größten Brasilien-Auftrag

Zamudio - Der Windkraftanlagen-Hersteller Siemens Gamesa stärkt seine Position in Brasilien mit einem weiteren Großauftrag. Zum Einsatz kommt auch ein neuer Anlagentyp.

Seit Siemens Gamesa vor acht Jahren in den brasilianischen Markt eingestiegen ist, hat sich das Unternehmen bereits als zweitgrößter Anlagenhersteller des Landes etabliert. Ein neuer Großauftrag untermauert die starke Präsenz in Brasilien.

Siemens Gamesa erhält Aufrag über Wwindkraftanlagen mit 471 MW Leistung

Insgesamt soll Siemens Gamesa 136 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 471 Megawatt (MW) an das Energieunternehmen Neoenergia liefern, die brasilianische Tochtergesellschaft von Iberdrola. Der Vertrag umfasst die Inbetriebnahme von Windkraftanlagen des Typs SG 3.4-132 an mehreren Standorten des Santa Luzia Projekts, das 15 Windparks im Bundesstaat Paraiba im Nordosten Brasiliens umfasst.

Neueste Siemens-Anlage kommt zum Einsatz

Bei dem Großprojekt kommt erstmals im brasilianischen Markt der neue Anlagentyp SG 3.4-132 zum Einsatz, eine der neuesten und effizientesten Anlagen mit 65 m langen Rotorblättern, teilte Siemens Gamesa mit. Der Vertrag treibt damit auch die lokale Fertigung voran, denn die Anlagen wird Siemens Gamesa in seinem brasilianischen Werk Camaçari montieren, das an der Ostküste des Landes liegt.

Über den Windmarkt in Brasilien

Mit einer installierten Leistung von 13 000 MW und weiteren 5 000 MW in der Pipeline ist Brasilien einer der weltweit führenden Windmärkte. Darüber hinaus bietet das Land ein gewaltiges Entwicklungspotenzial, da die brasilianische Regierung bis 2026 die installierte Windleistung auf 28.500 MW erhöhen möchte. Siemens Gamesa hat bisher in Brasilien Windenergieanlagen mit über 3.000 MW Leistung errichtet.

Quelle: IWR Online

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