23.05.2019, 16:54 Uhr

Windguard legt Kleinstserie für Windenergie-Prüfcontainer auf

Varel - Die Windguard Certification hat den dritten Prototypen für ihre neue Generation von FRT-Containern erfolgreich an ihren Kunden übergeben. Der ursprünglich nur für den Eigeneinsatz konzipierte Prüfcontainer stößt auf zunehmendes Kundeninteresse.

Nachweis der Fähigkeit zur Netzstabilisierung durch Windkraftanlagen

Mit Hilfe des neuen Windguard-Containers können sogenannte Fault-Ride-Through-Tests an Windenergieanlagen durchgeführt werden, indem er künstliche Fehlerzustände im öffentlichen Netz erzeugt. Windenergieanlagen weisen so in umfassenden Testkampagnen die von der Mittelspannungsrichtlinie geforderten Fähigkeiten zur Netzstabilisierung nach. Damian Slowinski, Leiter des Prüflabors bei Windguard Certification ist stozl auf den neuen Prüfcontainer: "Nicht nur ist die Anlage selbst viel handlicher und bedienerfreundlicher geworden, auch fallen die Belastungen im öffentlichen Netz durch die neuen Schaltungen wesentlich geringer aus als bei herkömmlichen FRT-Containern.“

Neue Generation von Prüfcontainern erfüllt Anforderungen der Mittelspannungs-Richtlinie nach HVRT-Tests

Basierend auf ihren Erfahrungen mit Netzmessungen der vergangenen Jahre hat die Windguard Certification GmbH eine neue Generation von FRT-Containern entwickelt. „Die neuen Container erfüllen nicht nur die neuen Anforderungen nach HVRT-Tests“, erklärt Daniel Rehfeldt, Leiter des Projektes bei der Windguard Certification, „Dank eines intelligenten Schaltungsentwurfs sind sie auch deutlich kleiner und kostengünstiger als bisher am Markt vertretene Einrichtungen.“ Lieferbar sind Ausführungen nach VDE und UL-Anforderungen für USA und Europa. Vor wenigen Wochen hat die Windguard Certification nun den dritten Prototypen ausgeliefert.

Quelle: IWR Online

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